Kaum eine andere Stadt kennen wir so gut wie Bangkok. Wir waren nicht nur unzählige Male hier, sondern haben auch mehrere Monate am Stück in einem eigenen Apartment gelebt. Zeit für einen Artikel, der all unsere Erfahrungen aus Thailands quirliger Hauptstadt bündelt.
Am besten lernt man eine Stadt wie Bangkok kennen, wenn man weiß, wo man sich überhaupt aufhält, deshalb starten wir mit einem Überblick über die wichtigsten Stadtteile.
Stadtteile – wo Du hin solltest
[Foto: Skyline Sukhumvit Bangkok]
Bangkok ist riesig, und jeder Stadtteil hat einen komplett eigenen Charakter.
Sukhumvit ist das modernste und touristisch am besten erschlossene Viertel, durchgehend an der BTS Sukhumvit Line gelegen. Hier findest Du riesige Malls wie das Terminal 21 (Asok Station, jedes Stockwerk im Design einer anderen Weltstadt, im Untergeschoss ein toller Foodcourt) oder das EM District rund um die Station Phrom Phong mit Emporium, EmQuartier und EmSphere. Besonders das Emporium ist einen Besuch wert, purer Luxus mit Designer-Boutiquen, aber auch mit einem der besten Supermärkte der Stadt im Untergeschoss, ideal um Feinkost & Mitbringsel zu shoppen. Ideal für Shopping, gutes Essen und eine große Auswahl an Hotels für jedes Budget.
[Foto: Khaosan Road tagsüber]
Die Khaosan Road samt Altstadt (Banglamphu/Rattanakosin) ist das Backpacker-Zentrum Südostasiens und gleichzeitig der Ort, an dem die meisten der großen Tempel liegen. Der Nachteil: keine BTS oder MRT Station in der Nähe, am besten kommst Du mit Taxi, Grab, Tuk Tuk oder dem Boot über den Chao Phraya hin. Wer es etwas ruhiger mag, bucht sich statt direkt an der Khaosan Road lieber in der Soi Rambuttri einen Block weiter ein.
Silom & Sathorn ist tagsüber Bangkoks Geschäftsviertel und abends ein Street-Food-Hotspot, gut angebunden über BTS Sala Daeng und MRT Silom. Praktischer Vorteil: die BTS Station Saphan Taksin liegt direkt am Boots-Pier, von hier kommst Du also sowohl schnell in die moderne Stadt als auch zu den Tempeln der Altstadt. Von hier aus, Sathorn Pier, legt auch das kostenlose Shuttle-Boot zum ICONSIAM ab, einem der neueren und beeindruckendsten Malls der Stadt direkt am Fluss, mit eigenem IMAX Kino und der indoor Markthalle SookSiam im Erdgeschoss.
Siam ist der zentrale Umsteigeknoten zwischen den beiden BTS Linien und gleichzeitig Bangkoks größte Shopping-Zone mit Mega-Malls wie Siam Paragon, MBK Center und CentralWorld.
Etwas weiter östlich auf der Sukhumvit Line liegen Thonglor (Soi 55) und Ekkamai (Soi 63), die angesagtesten und teuersten Ausgeh-Viertel der Stadt, bei Expats und wohlhabenden Thais gleichermaßen beliebt. Wer sich für die japanische Ecke Bangkoks interessiert, ist hier goldrichtig, entlang der Soi 55 reiht sich eine japanische Izakaya und Sushi-Bar an die nächste, weshalb der Abschnitt auch liebevoll „Little Japan“ genannt wird. Ekkamai ist die etwas entspanntere und günstigere Variante von Thonglor, dafür mit dem Eastern Bus Terminal auch praktischer Ausgangspunkt für Ausflüge Richtung Pattaya.
Ari, ein paar Stationen weiter nördlich an derselben BTS Linie, ist das ruhigste der trendigen Viertel, mit schattigen, tatsächlich gut zu Fuß begehbaren Straßen, Indie-Cafés und Streetart. Bei digitalen Nomaden und Langzeit-Reisenden, die etwas Ruhe vom restlichen Bangkok suchen, sehr beliebt.
Ratchada, erreichbar über die MRT, ist dagegen eher das Nachtleben-Viertel der Einheimischen, mit Nachtmärkten wie dem Train Night Market und unzähligen Karaoke-Bars, weniger auf Touristen ausgerichtet als Sukhumvit, dafür umso authentischer.
Wat Pho – der liegende Buddha

Der Wat Pho gehört für uns zu den Must-Sees in Bangkok. Am schönsten ist die Anreise mit dem Boot ab BTS Station Saphan Taksin für ein paar Baht über den Chao Phraya, alternativ ist es zu Fuß nur wenige Minuten vom Großen Palast entfernt.

Im Tempel angekommen kannst Du Dir in Ruhe den goldenen, liegenden Buddha sowie die umliegenden Gebäude und Anlagen ansehen. Viele der kleinen Buddha Figuren werden von thailändischen Besuchern mit Blattgold beklebt, entlang des liegenden Buddhas gibt es außerdem kleine Schalen, in die Besucher ihr Kleingeld werfen können, das bringt Glück und erzeugt eine ganz eigene Geräuschkulisse im Raum.



Der Eintritt kostet 100 Baht und beinhaltet eine Flasche Wasser, bei der Hitze am Mittag ein gern angenommenes Geschenk. Wat Pho gilt übrigens auch als Geburtsstätte der traditionellen Thai-Massage, wer möchte, kann sich direkt vor Ort im Ausbildungszentrum verwöhnen lassen.

Großer Palast & Wat Phra Kaew
[Foto: Großer Palast Bangkok]
Der Wat Phra Kaew, der Tempel des Smaragd-Buddha, gilt als der heiligste Tempel Thailands und liegt direkt im Gelände des Großen Palasts. Wenn Du in Bangkok nur einen einzigen Tempel besuchst, dann diesen. Die kleine, aus einem einzigen Jadestein geschnitzte Buddha-Figur thront hoch über den Köpfen der Besucher und wird von der königlichen Familie bis heute höchst verehrt.
Am besten erreichst Du den Großen Palast über die MRT Station Sanam Chai (Blue Line), von dort sind es etwa 15 Minuten zu Fuß. Alternativ mit der BTS bis Saphan Taksin und von dort mit dem Boot bis zur Anlegestelle Tha Chang, das ist auch der landschaftlich schönere Weg.
Wichtig: Strenger Dresscode, lange Hosen bzw. Rock und bedeckte Schultern sind Pflicht, kurze Hosen oder Flip Flops werden am Eingang nicht durchgelassen. Lass Dich außerdem nicht von Tuk Tuk Fahrern in der Nähe abfangen, die behaupten der Palast sei gerade geschlossen, das ist ein bekannter Trick um Dich zu einer anderen, meist überteuerten Tour zu bewegen.
Wat Arun – der Tempel der Morgenröte
[Foto: Wat Arun bei Sonnenuntergang]
Der Wat Arun, auf der gegenüberliegenden Flussseite von Wat Pho gelegen, ist mit seinen weißen, mit Porzellanscherben verzierten Türmen eines der fotogensten Wahrzeichen Bangkoks. Besonders zum Sonnenuntergang, wenn die Türme in warmes Licht getaucht werden, lohnt sich der Besuch.
Vom Wat Pho aus geht es am schnellsten mit der kleinen Fähre ab der Anlegestelle Tha Tien rüber, die Überfahrt dauert nur wenige Minuten und kostet nur ein paar Baht. Wer mag, kann einen Teil des zentralen Prang hinaufsteigen und hat von dort einen schönen Blick über den Chao Phraya.
Golden Mount & Wat Saket

Auch der Golden Mount (Wat Saket) gehört zu den Klassikern für Sightseeing in Bangkok. Bei einer Eröffnungszeremonie eines Tempelfests waren wir mal richtig früh dran, Wecker um 4 Uhr, Taxi um 5 Uhr, um die kleine Parade mit Musik und religiösen Zeremonien mitzuerleben.

Ehrlich gesagt hat sich das frühe Aufstehen absolut gelohnt, für solche Events lohnt es sich fast immer, den inneren Schweinehund zu überwinden. Am Ende der Parade wird ein langes rotes Tuch durch die Straßen und hoch zum Golden Mount getragen, welcher für die Dauer der Feierlichkeiten teilweise darunter verschwindet.

Der Tempel liegt in der Altstadt und lässt sich am besten mit dem Taxi, Grab oder Tuk Tuk erreichen, eine BTS oder MRT Station gibt es in unmittelbarer Nähe nicht.
Der Big Buddha am Kanal
[Foto: Big Buddha Wat Paknam]
Ein weiterer Favorit von uns ist der Big Buddha im Wat Paknam Phasi Charoen, mit 69 Metern die höchste Buddha-Statue Bangkoks, fertiggestellt 2021. Besonders schön ist der Blick von der anderen Seite des Kanals, wo sich die goldene Statue über dem Wasser erhebt, ein Fotomotiv, das man so kaum irgendwo anders in der Stadt findet.
Der Tempel liegt im Stadtteil Phasi Charoen auf der Thonburi-Seite, am einfachsten kommst Du mit dem Taxi oder Grab hin, oder mit dem Boot über den Khlong Bangkok Yai.
Chinatown & der goldene Buddha
[Foto: Chinatown Bangkok bei Nacht]
Auch Chinatown (Yaowarat) lieben wir, auch wenn es dort abends gerne mal richtig voll wird. Neonschilder, Straßenstände mit Meeresfrüchten und ein Gewusel, das seinesgleichen sucht, definitiv einen Besuch wert, wer kann, sollte aber unter der Woche statt am Wochenende hin.
Mitten in Chinatown liegt außerdem der Wat Traimit, der Tempel des goldenen Buddha. Die massive, gut 5,5 Tonnen schwere Statue aus purem Gold blieb Jahrhunderte lang unentdeckt, erst in den 1950ern fiel bei einem Transportunfall die Gipsschicht ab, die sie einst verborgen hatte.
Erreichbar ist beides am besten über die MRT Station Hua Lamphong (Blue Line), eine BTS Anbindung gibt es in Chinatown nicht. Von der Station sind es nur wenige Minuten zu Fuß.
Streetart in Bangkok
[Foto: Streetart Charoenkrung Bangkok]
Bangkok hat sich spätestens seit dem Bukruk Urban Arts Festival 2013 und 2016 zu einem echten Hotspot für Streetart entwickelt. Besonders im Charoenkrung Viertel, speziell in den Sois 28, 30 und 32, sowie im angrenzenden Talad Noi findest Du zahlreiche große Wandbilder internationaler und thailändischer Künstler, darunter Alex Face mit seiner bekannten Figur Mardi.
Am einfachsten kommst Du mit der BTS bis Saphan Taksin (Exit 1, direkt am Bahnhof schon ein großes Mural) oder mit der MRT bis Hua Lamphong, von dort ist beides in wenigen Gehminuten zu erreichen.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Kürze
Bangkok hat natürlich noch viel mehr zu bieten, als wir hier im Detail unterbringen können. Ein paar weitere Favoriten von uns, zu denen wir bereits eigene Artikel geschrieben haben:
- Lumphini Park – die grüne Lunge mitten in der Stadt, samt riesiger Warane
- Phra Pradaeng – die andere grüne Lunge Bangkoks, am besten mit dem Fahrrad zu erkunden
- Bangkokvanguards Stadtführung – eine andere, alternative Art die Stadt zu erkunden
- Ancient City – ganz Thailand an einem Tag im Freilichtmuseum
Fortbewegung – Boote, Busse & die Bahn
[Foto: Boot auf dem Chao Phraya]
Was wir an Bangkok besonders lieben: die Fahrten mit dem Boot, egal ob auf einem der kleinen Klongs (Kanäle) oder mit den größeren Booten auf dem Chao Phraya, dem Fluss, der die Stadt durchzieht. Besonders die Strecke hoch in die Altstadt und zur Khaosan Road ist immer wieder ein Erlebnis, vorbei an Tempeln wie Wat Arun.
[Foto: Alter Bus in Bangkok]
Ein weiterer Kontrast, den wir an der Stadt lieben: hier fahren die schicken, klimatisierten BTS und MRT Bahnen quasi Tür an Tür mit uralten, öffentlichen Bussen, die dafür fast nichts kosten. Für kurze Strecken oder wenn’s mal wieder eng im Verkehr wird, sind Motorcycle-Taxis an jeder Ecke zu finden, für alles andere gibt’s Grab oder Bolt per App.
Skywalks & Aussicht über die Stadt
[Foto: Blick vom Mahanakhon Skywalk]
Praktischer Nebeneffekt der BTS: Viele Stationen liegen erhöht über der Stadt und bieten dabei schon während der Fahrt einen tollen Blick über Bangkok. Wer es noch spektakulärer mag, fährt hoch auf den Mahanakhon Skywalk, mit 314 Metern eines der höchsten Gebäude der Stadt, samt Glasboden zum Draufstehen und einem Fahrstuhl, der Dich in nur 50 Sekunden nach oben bringt. Erreichbar über die BTS Station Chong Nonsi, von der aus es nur ein kurzer Fußweg ist.
Ins Kino gehen in Bangkok
[Foto: Kino in Bangkok]
Auch ein Kinobesuch in Bangkok ist für uns immer wieder ein kleines Erlebnis für sich, laut, super modern und angenehm kühl klimatisiert, gerade an einem besonders heißen Nachmittag eine willkommene Abwechslung. Die großen Ketten wie Major Cineplex oder SF Cinema haben durchgehend englische Originalfassungen im Programm, oft sogar mit besonders bequemen, weit zurücklehnbaren Sitzen. Nicht wundern: Vor Beginn jeder Vorstellung wird die königliche Hymne gespielt, dazu erhebt sich das gesamte Publikum von seinen Plätzen.
Straßenstände & Street Food
[Foto: Streetfood Stand in Bangkok]
Die unzähligen Straßenstände gehören für uns zu den absoluten Highlights der Stadt. Von Pad Thai über gegrilltes Fleisch am Spieß bis hin zu frisch geschnittenem Obst, an quasi jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken, meist für ein paar Baht und besser als in so manchem Restaurant. Wer es klimatisiert mag, wird in den Foodcourts der großen Malls rund um Sukhumvit ebenfalls fündig, etwas teurer, aber genauso vielfältig.
Wohnen in Bangkok
[Foto: Unser Apartment in Bangkok]
Von günstigen Hostels bis zu Luxushotels bietet Bangkok für jedes Budget und jeden Geschmack etwas. Wer feiern möchte, findet rund um die Khaosan Road oder Sukhumvit reichlich Auswahl, wer es ruhiger mag, wird abseits davon fündig. Hotels und Ferienwohnungen sind hier fast durchgehend top, bei Hostels ist es eher die Qual der Wahl bei der riesigen Auswahl.
Wir haben es sogar so gut gefunden, dass wir für mehrere Monate ein eigenes Apartment im Stadtteil OnNut angemietet hatten, mit Pool, eigenem Garten und Blick auf einen der kleinen Kanäle der Stadt. Genau diese Langzeiterfahrung ist es auch, die uns eine besonders authentische Perspektive auf die Stadt gibt, wir kennen Bangkok eben nicht nur als Touristen auf der Durchreise.
Events & Festivals

Bangkok bietet übers Jahr verteilt jede Menge Feste und Events, für uns persönlich war Silvester auf der Khaosan Road einer der Höhepunkte, gefeiert mit mehr als 50 Couchsurfern aus aller Welt.

Die Khaosan Road, das Backpacker Getto von Bangkok, ist an diesem Abend noch verrückter als sonst und bietet Non-Stop Unterhaltung bis zum Morgengrauen. Zum Countdown lohnt es sich, kurz Richtung Königstempel zu gehen und das neue Jahr zusammen mit tausenden Thais bei einem Gebet zu begrüßen.


Wer mag, lässt dort seine Wünsche fürs neue Jahr mit einem Khom Loi in die Luft steigen, zusammen mit einem kleinen Feuerwerk erzeugt das absolute Gänsehaut-Stimmung.


Was wir an diesem Tag besonders genossen haben: die Anreise zur und von der Khaosan Road. Erst mit dem kleinen Boot den Kanal hoch in die Altstadt, dann mit dem größeren Boot den Chao Phraya wieder runter, vorbei an Tempeln wie Wat Arun. Besser lässt sich der erste Tag im neuen Jahr kaum beginnen.
Zu weiteren Festen, die sich lohnen, haben wir auch eigene Artikel: Songkran, das thailändische Neujahrsfest mit der großen Wasserschlacht im April, sowie die oben schon erwähnte Tempelfest-Eröffnung am Golden Mount rund um Loi Krathong im November.
Visum & Praktisches
[Foto: Immigration Office Bangkok]
Bangkok war für uns über die Jahre auch immer wieder Anlaufstelle für Visa-Angelegenheiten. Wir haben hier mehrfach unser Visum für Myanmar bei der dortigen Botschaft beantragt, und auch unser Thailand Touristenvisum mehr als einmal vor Ort im Immigration Office verlängert.
Da sich die Bedingungen, Gebühren und Standorte bei sowas erfahrungsgemäß schnell ändern, verzichten wir hier bewusst auf veraltete Details. Aktuell (Stand 2026) liegt die Gebühr für die 30-tägige Verlängerung des Touristenvisums bei 1.900 Baht, die zuständige Immigration für Bangkok sitzt mittlerweile im Regierungsgebäude in Chaeng Wattana. Für die aktuellsten Infos zum Thailand Visum empfehlen wir dir unseren Artikel zum E-Visum.
Beste Reisezeit für Bangkok
[Foto: Skyline von Bangkok]
Am angenehmsten ist Bangkok von November bis Februar, wenn die kühle, trockene Jahreszeit für erträgliche Temperaturen sorgt. Ab März wird es dann schnell richtig heiß, im April und Mai sind auch mal deutlich über 35 Grad keine Seltenheit. Von Juni bis Oktober ist Regenzeit, meist in Form von kräftigen, aber kurzen Schauern am Nachmittag.
Anreise nach Bangkok
[Foto: Flughafen Suvarnabhumi]
Die meisten internationalen Flüge landen auf dem Suvarnabhumi Airport, Billigflieger aus der Region oft auch auf dem etwas kleineren Don Mueang Airport. Beide sind mit dem Airport Rail Link bzw. Bus gut an die Innenstadt angebunden, alternativ natürlich auch per Grab, Bolt oder Taxi.
Ausflüge ab Bangkok
[Foto: Bahnhof in Bangkok]
Bangkok eignet sich super als Ausgangspunkt für Ausflüge, egal ob innerhalb Thailands oder in die Nachbarländer.
Für die Nachbarländer lohnt sich meist ein günstiger Inlands- bzw. Regionalflug ab einem der beiden Flughäfen, gerade Richtung Kambodscha, Myanmar, Laos oder Vietnam sind die Flugzeiten oft kürzer als so manche Busfahrt innerhalb Thailands.
Wer lieber im Land bleibt: Mit dem Nachtzug geht es bequem hoch nach Chiang Mai im Norden, und Richtung Süden an den Strand bringt Dich der Bus zum Beispiel nach Pattaya oder alternativ ins etwas ruhigere Hua Hin.
Unser Fazit
Bangkok ist laut, chaotisch, manchmal anstrengend, aber gleichzeitig eine der Städte, die uns am meisten geprägt haben. Genau dieser Kontrast, uralte Tempel neben Glas-Wolkenkratzern, klapprige Busse neben glänzenden BTS Bahnen, ruhige Kanäle neben dem Trubel der Straßenstände, macht die Stadt für uns bis heute einzigartig.
Viele Reisende planen für Bangkok nur 2 oder 3 Tage ein, meist als kurzen Zwischenstopp auf dem Weg zu den Stränden oder in den Norden. Nach allem, was wir hier zusammengetragen haben, wird aber hoffentlich klar: Allein für die großen Tempel rund um den Fluss brauchst Du locker einen ganzen Tag, dazu kommen Chinatown, die Streetart-Viertel, die verschiedenen Malls und Viertel mit ihrem jeweils komplett eigenen Charakter, dazu Ausflüge wie zum Big Buddha oder den Kanälen. Wir würden Dir daher, wenn es Deine Reiseroute irgendwie zulässt, mindestens 5 bis 7 Tage empfehlen, um Bangkok wirklich kennenzulernen und nicht nur die Highlights im Vorbeigehen abzuhaken.
Hi, ich bin Oliver.


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