Penang ist eine der schönsten und vielseitigsten Inseln Malaysias. Das Herzstück ist Georgetown, eine alte Händlerstadt die heute größtenteils von Chinesen bewohnt und als Weltkulturerbe der UNESCO geführt wird. Wir verbrachten drei Tage dort – und hätten gut noch mehr gebraucht.
Georgetown – UNESCO-Weltkulturerbe
Melaka empfanden wir schon als sehr sehenswert, doch Georgetown toppte dies mit seinen zahlreichen gut erhaltenen historischen Häusern, Tempeln und zig anderen Dingen wie Graffitis die es hier zu entdecken gibt. Die Stimmung in Georgetown ist sehr entspannt – im Zentrum der Altstadt gibt es die Love Lane, mit vielen kleinen Gästehäusern, Bars, Shops und Cafés.








Anreise: Flug und Bus
Von Bangkok nach Penang sind wir günstig und schnell mit AirAsia geflogen. Am Flughafen etwas Geld gewechselt und ab ging es zur Bus Station. Die Bus-Linie 401 und 401E fahren in die Innenstadt von Georgetown – der 401 hält auch direkt vor der Love Lane. Busse und Wechselgeld sind dort so eine Sache, denn der Fahrer hat keines und will daher immer alles passend haben. Teilweise ein wenig nervig, aber die Busse sind klimatisiert und sehr modern.


Unterkunft: Muntri House
In einer Seitenstrasse der bekannten Love Lane fanden wir auch recht schnell unser Gästehaus, das Muntri House – ein sehr schickes, zum Gästehaus umgebautes historisches Gebäude. Privatzimmer ohne Fenster und geteiltem Badezimmer, das keinerlei Wände hatte. Da wehte einem die frische Briese beim Zähneputzen um die Nase. Die Umgebung rund um die Love Lane ist weniger laut als befürchtet – mal abgesehen von der Reggae Bar war es ab 22 Uhr immer sehr ruhig.


Street Art und Graffitis
Ein besonderes Highlight in Georgetown sind die Graffitis und Street-Art-Werke. Die meisten Bilder sind an Hauswänden inmitten des historischen Bezirks – um alle zu finden, läuft man durch so einige Gassen, die man sonst gar nicht besucht hätte. Eines der absoluten Lieblingsmotive: die Ratte die sich vor der Katze versteckt.






Khoo Kongsi – das Klanhaus
Ein weiteres Highlight ist das Khoo Kongsi Klanhaus. Nein, es ist kein Tempel, sondern das Haus der aus China stammenden und in Penang sehr einflussreichen Familie Khoo. Ein wahrer Augenschmaus – wir haben es uns am Tag bei bestem Wetter angesehen und würden es gerne auch mal abends beleuchtet sehen. An den Wänden gibt es detailreiche Malereien zu bestaunen, in denen ganze Geschichten zu entdecken sind.







Clan Jetties

Tempel und Moscheen
Georgetown bietet eine beeindruckende Vielfalt an Religionen und Gotteshäusern. Im Zentrum steht die Kapitan-Keling-Moschee, und verteilt durch die Altstadt finden sich zahlreiche chinesische Tempel und hinduistische Schreine.

Penang Hill
Wer Georgetown und Umgebung mal von oben betrachten möchte, der sollte sich Penang Hill nicht entgehen lassen. Mit dem Linienbus recht einfach zu erreichen – Endhaltestelle ist Penang Hill und man steigt direkt am Ticketschalter für die Kabelbahn aus. Oben auf dem Hügel gibt es neben dem Ausblick noch den ältesten Hindu-Tempel von Penang, eine Moschee und jede Menge kleine Imbiss-Stände zu entdecken.








Street Food und Essen
An der Ecke zur Love Lane finden sich abends jede Menge Straßenküchen ein, an denen es leckeres zu essen und erfrischendes zu trinken gibt. Die Saftbeutel mit ordentlich Eis sind eine der besten Erfindungen überhaupt. Unbedingt probieren sollte man Laksa – ein typisches und unglaublich leckeres Gericht, das man nicht einfach nur Nudelsuppe nennen kann. Zum Nachtisch gibt es frisch geraspeltes Eis mit rote Bohnen Gelee, Mais und weiteren Zutaten – eine komische, aber spannende Mischung.









Unsere Erfahrung mit Malaysia war bisher immer positiv und auch bei Penang gab es nichts zu meckern. Die Menschen sind super freundlich und sprechen oft gutes Englisch – es ist also recht einfach sich durchzufragen. Georgetown hat so viel zu bieten, dass man an drei Tagen gar nicht alles sehen kann. Ein guter Grund, in Zukunft nochmals vorbeizuschauen.
Hi, ich bin Oliver.
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