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Tipps für deine Reise um die Welt

Amman Sehenswürdigkeiten – Reisetipps für Jordaniens Hauptstadt

Reiseblog Jordanien Urlaub

aktualisiert 01.07.2026 | veröffentlicht 11.10.2012

Unser Flug mit Royal Jordanian Airlines nach Amman ging erst um kurz nach 2 Uhr vom Attatürk Flughafen ab. Hatten also ausreichend Zeit gehabt zu frühstücken, unsere Klamotten zu packen und mit der Tram zum Flughafen von Istanbul zu fahren.

Eine knappe Stunde haben wir zum Flughafen gebraucht und die Tram war zum Glück auch recht leer.

Beim Frühstück noch länger mit einem aus den USA unterhalten, der zu Fuß um die Welt unterwegs ist. Knapp 4 Monate bereits am latschen! Der Wahnsinn. Immer spannend wen man so trifft und kennen lernt.

Der Checkin öffnete zwar viel zu spät, verlief soweit aber unproblematisch und schnell.

Auch interessant was hier immer so an Gepäck von den Leuten mitgenommen wird. Ist uns schon bei den Busfahrten aufgefallen. Da hat Mann viel zu tragen…

Dank Do & Co Turkey gab es an Bord wieder ein super leckeres essen und die Flugzeit von knapp 2 Stunden war mir pers. ein paar Minuten zu kurz, da ich so das Ende von Safe nicht mehr zu sehen bekam. Immer irgendwie ärgerlich, obwohl total unwichtig, wenn man im Flugzeug einen Film anfängt aber nicht zu Ende sehen kann.

In Amman angekommen ging es erstmal direkt zum VISA Schalter. Chizuru wurde mit einem Welcome to Amman begrüßt und durfte direkt weiter, ich hingegen wurde zwar auch freundlich begrüßt, musste aber 20 JD für mein VISA zahlen.

Glaube ich hatte hier zum ersten mal in meiner Reisegeschichte lächelnde VISA Beamte hinter dem Schalter gehabt. Ein gutes Zeichen!

Noch schnell jordanisches Geld am Automaten geholt und weiter zum Airport Express Bus, der uns zur North Bus Station brachte. Mit 3 JD pro Person und einer Fahrtzeit von 45 Minuten eine echt günstige Alternative zum teuren Flughafen Pickup der Hotels.

Wir merkten aber schnell, dies ist auch die deutlich anstrengendere. Der erste Bus streikte noch am Flughafen, wechselten in einen größeren der dann aber natürlich erst 30 Minuten später startete. Die Fahrer von Start an irgendwie total genervt und ständig laut am diskutieren.

Unterwegs dann ein lauter Knall und Vollbremsung. Ein dicker Stein knallte direkt an die Fensterschreibe neben dem Sitz von Chizuru, wir saßen direkt hinter dem Fahrer.

Der Busfahrer und 6 andere Männer stiegen aus, diskutieren und telefonierten wild und laut herum und rannten hinter irgend jemanden her.

Der Fahrer wollte nun auch erstmal nicht weiter fahren, da ein kleiner Sprung in seiner Scheibe war, wurde von anderen langsam recht wütenden Passagieren die einfach nur weiter wollten dann aber doch noch zur Weiterfahrt überzeugt.

Chizuru war von der Reise und der hitzigen Diskussion, die während der Fahrt entsprechend weiterging, nun erstmal total fertig und wäre am liebsten ausgestiegen und in ein Taxi gewechselt, wir waren aber schon fast am Ziel und ob der Busfahrer angehalten hätte, naja.

An der North Bus Station angekommen, kamen Sie dann wie die Geier.

Knapp 15 Taxifahrer eröffneten den Kampf um uns 3 einzigen Backpacker im Bus. Wahnsinn!

Damit wir Ruhe hatten gaben wir jemanden den Zuschlag ohne den Preis überhaupt zu kennen und der sorgte dann auch gleich für Ruhe, in dem er die anderen Vertrieb und besorgte Chizuru erstmal ein kaltes Wasser und sogar einen Stuhl.

Ein nettes Volk, schrieb ich ja schon bei Facebook!

Die Taxifahrt nach Downtown zum Hotel dauerte knapp 20 Minuten und war, sagen wir, interessant. Hupen ist Volkssport, aus 2 Fahrstreifen einfach mal 3 oder 4 machen ist schon in Ordnung und Ampeln, naja.

Da wir ja nicht vorher nach dem Preis fragten und es ein Privattaxi ohne Taxameter war, zockte er uns auch erstmal ab. Bekam aber trotzdem nen kleines Trinkgeld von mir.

Mussten 8 JD für die Fahrt zahlen, die normalerweise 2-3 JD kostet.

Immerhin sind wir beim richtigen Hotel angekommen, was ebenfalls nicht immer der Fall sein soll, so wurde es uns zumindest im Hotel erzählt.

Für Jordanische Verhältnisse ein ordentlicher Taxibetrag aber wir waren einfach nur froh nun im Hotel – The Abbasi Palace mitten in Downtown – zu sein.

Wir wurden super freundlich empfangen, mussten aber noch mehrmals unser Zimmer wechseln.

Im ersten gab es keine funktionierende Dusche und es roch recht streng, im Zweiten waren die Bettlaken nicht sauber und im Dritten, was komplett zur Straße raus lag, kam man sich vor als würde man auf der Straße liegen.

Wir konnten daher die Bettwäsche von diesem Zimmer mit in das Zweite nehmen und dieses dann auch behalten. Flexibel muss der Mensch sein!

Den Abend verbrachten wir dann nur noch im Gemeinschaftsraum mit der etwas durchgeknallten Besitzerin des Hotels, die anscheinend mehr als gerne lacht und komische Geschichten zu erzählen hat.

Die Nacht war gut, wir sind erholt und uns geht es bestens. Dank nicht vorhandenem warmen Wasser, waren wir auch recht schnell startklar und wir freuten uns über ein anderes Frühstück als wie wir es nun jeden Tag in der Türkei hatten.

Hier gibt es nun Pita-Brot mit Marmelade, Käse, ein bischen Obst, ein Ei und Falafel. Dazu wie üblich schwarzer Tee, mit dem man sich übrigens so richtig schön seine Klamotten versauen kann, wenn man so gerne kleckert wie ich …

Da man hier für wenige Cents seine Sachen waschen lassen kann, erstmal alles abgeben und uns dann Richtung Tourist Information aufgemacht, da im Hotel keine Maps etc. mehr vorhanden waren.

Hier ist es übriges wieder deutlich wärmer als in der Türkei zuletzt. Sonne, blauer Himmel und satte 28 Grad.

Ein paar Meter weiter ist auch schon das erste Highlight zu sehen. Ein beeindruckend gut erhaltenes, römisches Theater. Da zur Zeit nur wenige Touristen nach Jordanien kommen, hat man überall seine Ruhe.

Händler und Touri-Guides akzeptieren ein nein, verabschieden sich und verschwinden direkt. Habe ich aus Ägypten noch etwas anders, negativer, in Erinnerung.

Im Park davor Pause im Schatten gemacht und von einem älteren Mann angesprochen worden, wo wir denn herkommen etc…

Als ich Deutschland sagte, wechselte er zu deutsch und erzählte uns seine Geschichte. Palästinenser, der nach Jordanien damals vertrieben wurde und lange Zeit in den 80ern in Düsseldorf und Heidelberg gearbeitet hat.

Nun aber der Knaller. Er vermisst den Karneval und hätte gerne die Umta Umta Tättärä Musik als Kassette, da er nun nicht mehr nach Deutschland kommt.

Zu gerne hätte ich ihm diese gegeben, leider ist diese Art der Musik aber nicht auf meinem MP3 Player vorhanden.

Sag ja, immer wieder witzig wen man so zwischendurch kennenlernt.

Von hier aus gingen wir zu Fuß Richtung Zitadellen Hügel, dem höchsten Punkt in Amman der neben den Resten vom Tempel des Herkules auch ein 360 Grad Panorama der Stadt bietet.

Viel ist zwar nicht mehr geblieben, dennoch beeindruckend wenn man bedenkt aus welcher Zeit dies alles ist und mit etwas Kopfkino kann man sich ja ungefähr vorstellen, wie es hier mal ausgesehen haben muss.

Mit dem Taxi, warten genügend am Haupteingang, sind wir dann Richtung 1 Circle / Rainbow Street gefahren. Bekannt für gute, eher westliche Cafés, Restaurants und seine Villen. Die etwas schickere Wohngegend.

Immer etwas nervig anscheinend mit den Taxi Fahrern hier. Der erste wollte nur gegen 5 JD fahren, der zweite wollte dann für 3 JD und nicht weniger, der letzte dann mit Taxameter, sollten dann aber doch 1 JD zahlen. Auch in Ordnung, genug diskutiert

Hier nun unser erster Restaurant Tipp für Amman. Q auf der Rainbow Street.

Hatten beide Lust auf normale Pommes etc. und da haben wir diesen Laden fast am Ende der Rainbow Street entdeckt. Sehr schick, im inneren parkt ein alter Mercedes, und das Essen war hervorragend.

Ich hatte den Burger und dies war mein erster Kamelfleisch Burger.

Preislich mit 15 JD für zwei Personen absolut im Rahmen, auch wenn es hier wohl noch deutlich günstiger geht.

Zurück Richtung Hotel dann zu Fuß, der Weg durch Suq, arabischer Basar der hier in der Ecke ist und alles bietet was es Kartonweise zu kaufen gibt, war soweit auch einfach zu finden, der Verkehr ist allerdings der Wahnsinn.

Hier eine Straße zu überqueren oder lang zu laufen erfordert vollste Aufmerksamkeit und Mut. warten das jemand anhält ist nicht, hier wird höchstens langsamer gefahren damit die Fußgänger sich durchmogeln können.

Morgen wird die Abreise nach Jerusalem geplant. Ick freu mir!

Der, die, das Suq (arabischer Basar) vor der Tür des Hotels ist eh schon voll, hektisch und laut und die Abgase der Autos und Busse sind teilweise echt heftig. Freitags aber wird hier noch mal eine Stufe mehr Gas gegeben.

Direkt am Hoteleingang, welcher in einer Seitengasse liegt, startet Freitags ein Vogelmarkt. Hier werden Tütenweise <- ja TÜTENweise Vögel aller Art verkauft. Tauben, Sittiche und einige andere Vögel die ich nicht zuordnen kann.

Noch heftiger fand ich allerdings die Ecke in der Hunde, darunter auch Welpen, und Katzen verkauft werden. An Ketten oder Seilen angebunden wird erstmal Gebiss etc. gecheckt und Welpen landen auch manchmal einfach in einer Tüte ….

Habe auch Tupperboxen voll gestopft mit Küken gesehen. Da es aber so voll und hektisch war, keine Chance Fotos hier zu machen.

99,9% Männer sind unterwegs, mit Chizuru habe ich daher nur eine kleine Runde geschafft. Sagen wir mal, die Hände bleiben bei vielen Männern nicht da wo sie sollten

Also zurück ins Hotel, etwas Pause machen und ich bin noch mal alleine in die Seitengassen und Hallen los.

Hier gibt es einfach alles zu kaufen. Von Software, DVDs, Videospielen, Klamotten aller Art, bis hin zu Gemüse, Obst und Fleisch.

Letzteres war echt heftig. Hatte so etwas teilweise schon in Ägypten gesehen gehabt, da war es aber etwas harmloser als hier.

Überall liegt und hängt Fleisch hier rum (wir haben übrigens 29 Grad ), die „Metzger“ schneiden und hacken rauchend dran rum etc…. Schade oder zum Glück kann man Gerüche noch nicht aufnehmen.

Adobe Photoshop Extended – The Collestion und Windows 7 ist so die beliebteste Software die hier an den Ständen verkauft wird. Preis, lächerliche 1 JD. Mein Favorit war hier aber Grand Theft Auto mit dem etwas eigenem Cover.Der Wahnsinn dabei ist auch, das durch die engen Gassen Busse und Autos fahren und man echt auf seine Füsse achten muss.

Also zurück ins Hotel. Der Nachmittag wird entspannt in einer modernen Shopping Mall Uptown verbracht.

… und morgen geht es mit dem Taxi nach Jerusalem!

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Mit meiner Frau bin ich gerne woanders und entdecke die Welt. Mal als Backpacker, digitaler Nomade oder auch ganz normaler Tourist mit Rollkoffer.

Ob Reisetipps für einen Jordanien Urlaub oder dem Traum von einer Weltreise, mit meinen Reiseberichten möchte ich Dich inspirieren, die Welt zu erkunden!

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