38 Grad am Tag, schöne 25 Grad in der Nacht und eine Luftfeuchtigkeit die jede Bewegung schweißtreibend werden lässt. Willkommen in Goa
Viel gibt es noch nicht zu berichten. Unsere Anreise per Flugzeug via Mumbai war recht entspannt. Dachte immer der Checkin in den USA wäre sicherheitstechnisch super genau und nervig aber die Inder toppen dies deutlich.
Wie oft der Ausweis, das Handgepäck und die Tickets gecheckt werden ist echt heftig.
Der Flughafen in Jaipur ist super klein und voller Tauben in der Klimaanlage. Entsprechend viel Federzeugs fliegt da rum. Igitt. Der in Mumbai ist recht gross, sauber und bietet einen „tollen“ Ausblick auf die Slums der Stadt, die bis in jede Ecke der Lande,- und Startbahn reichen. Merkwürdiger Anblick.
Der in Goa ist noch kleiner, dafür aber ohne Tauben und man bekommt erst einmal etwas Atemnot aufgrund der Temperaturen und Luftfeuchtigkeit.
Unser Hotel Pickup wartete brav auf uns und eine knappe Stunde später waren wir schon im Evershine Guesthouse und wurden von der Chefin Sebastiana empfangen.
Da mich ordentliches Fieber heimgesucht hat, war leider Ruhe angesagt. Lag also den ganzen Tag entweder im Bett oder in der Hängematte auf unserer Terrasse.


Mehr als erfrischend kühle Cola trinken und lecker Thai Essen im Restaurant um die Ecke war also noch nicht drin. Was ich aber bisher von der Umgebung gesehen habe, macht Lust auf mehr.
…. hier gibt es auf dem Wasser schwimmende Casinos. Oha
Hoffe morgen geht es besser (Chizuru hat Geburtstag) und ich schaffe es endlich zum Strand. Ansonsten kann ich meine Auslandskrankenversicherung mal testen …
Haben auch auf Air Condition Zimmer upgegraded. Deutlich angenehmer.
38 Grad draußen, 38 im Kopf und 23 drinnen.
Shorts? Taxi? Haschisch?
Die Nacht im gekühlten Zimmer war mehr als angenehm. Eine gute Entscheidung auf AC Room zu wechseln, denn ohne fehlt hier einfach die Abkühlung, besonders wenn man sich nicht so fitt fühlt.
BTW meine Temp ist seit auf 36,7 runter. Besten Dank für die Genesungswünsche
Chizuru ist noch mit dem TukTuk Richtung Pharmacy gefahren, knapp 10 Minuten von hier entfernt. Paracetamol auf Vorrat schadet hier ja nicht.

Nach einem kleinen Müsli Frühstück auf unserer Terrasse ging es nun auch endlich Richtung Strand.

Der Weg zum Sandstrand führt an einigen kleinen Bars, Restaurants und Strandzeug-Läden vorbei. Interessant ist dabei vor allem, dass man ständig von den Händlern mit folgendem immer gleichen Fragen angesprochen wird.
Shorts? T-Shirt? Haschisch? Opium Sir?
Letzteres wurde mir bisher echt nur sehr selten tagsüber mal so nebenher angeboten

Der Strand an sich ist ganz nett aber auch nichts besonderes. Die besseren Strände sind auch eher weiter südlich zu finden und werden wir uns in den kommenden Tagen auch noch ansehen.
Es ist aber sehr schön mal wieder am Meer zu sein und seine Füsse ins lauwarme Wasser halten zu können.

Da auch nicht wirklich viele Touristen hier zur Zeit unterwegs sind, findet man auch immer schöne Plätzchen in den Bars um etwas kühles zu trinken und den Ausblick aufs Meer ungestört genießen zu können.
Ungewohnt ist hier allerdings der Anblick von Kühen am Strand. Bin auch direkt in deren Hinterlassenschaft gelatscht, bringt doch Glück oder?
Unterwegs sind wir über das Gelände vom wöchentlichen Hippie Flohmarkt gelaufen, wo Händler ihre Stände für morgen schon am aufbauen sind. Bin gespannt was wir da so zu sehen bekommen, denn die Hippie Zeit dürfte auch hier schon länger vorbei sein.

Zwischendurch entdeckt man hier so kleine Kapellen, ungewohntes Bild für Indien aber eine nette Hinterlassenschaft der Portugiesen.

Auf dem Rückweg leckere Krabben Nudeln und dabei besten Ausblick gehabt. Chizuru bestellte sich ein Chicken Sandwich mit Mayo, sie allerdings nicht anrührte was dann dem indischen Kellner so gar nicht gefiel.
Er wollte unbedingt ausdiskutieren wer nun Schuld habe … Er oder Chizuru, denn es war ein Chicken Sandwich es sah halt nur wie ausge…. aus
Nun Nickerchen im Zimmer und dann gibt es ein hoffentlich leckeres Geburtstagessen für Chizuru.

Ziehe dem Anlass entsprechend meine neu erworbenen org. Odidas Badeschlappen an, da sich meine alten leider verabschiedeten.
Goa’s Hippie Markt in Anjuna
war Mittwoch und da ist in Anjuna „Hippie“ Flohmarkt.
Zig Stände in unzähligen Gassen mit Händlern aus ganz Indien und ein paar hängen gebliebenen Aussteigern die selbst gemachte Mode oder Schmuck unter die Leute bringen wollen.



Man könnte den Markt allerdings auch Russenmarkt nennen, denn 90% der „Hippies“ die hier in Batik-gefärbten Klamotten rumrennen sind Russen. Gut für die Händler, denn auch hier sind die Russen ordentlich am shoppen.
Wer auf so indische Klamotten steht, ist hier denke ich im Paradies. Von Taschen, Schmuck bis hin zu dicken Ledersachen ist alles dabei. Nicht fehlen dürfen dabei natürlich laute Cd Stände die Goa Trance verkaufen

Wir sind mit unserem neu ausgeliehenen Scooter hingefahren, was recht witzig war.
Nach der Schlüsselübergabe mussten wir erst mal tanken fahren, was hier so funktioniert:
Einfach neben einem der unzähligen Straßenstände anhalten und man wird sofort „1 Litre?“ gefragt. In den Ecken stehen dann alte mit Benzin gefüllte Wasserflaschen rum, die dann in den Tank gefüllt werden.
Teurer als an der Tankstelle aber einfacher als eine Normale hier zu finden …
An den Linksverkehr gewöhnt man sich recht schnell, unser Vertrauen in den Gegenverkehr verringerte sich allerdings bei jeder Kurve. Nach 5 Minuten war ich wie ein Inder bei jeder nicht komplett einsehbaren Stelle auch am Hupen.
Helm, wir hatten zwei nur mit denen zu fahren war aufgrund des Zustandes irgendwie noch unsicherer als ohne und Pflicht ist es hier eh nur in den Städten, wo ich so oder so nicht mit dem Scooter fahren werde.
Sind daher auch nur im Schneckentempo durch die Landschaft gedüst.
Wir waren zur Mittagszeit auf dem Markt unterwegs und es war unglaublich heiß. Bei jedem Stopp in einer Bar vernichteten wir locker 2 Liter Wasser, unglaublich.

Der Flohmarkt zieht sich bis zum Strand, wo wir in einer Bar ein unglaublich leckeres Curry gegessen haben. Südindische,- & Goa Küche ist bisher echt fabelhaft.
Aso wir haben es aufgegeben Curry versuchen zu fotografieren, da es irgendwie immer sehr unappetitlich auf dem Foto aussieht


Auch am Abend von Chizurus Geburtstag hatten wir ein super leckeres Essen im Oasis Café in Anjuna. Gegrillten Kingfish und Calamari mit Salat, Chees Naan und einem Nachtisch mit dem tollen Namen „Hello to the Queen“.
Den gestrigen Abend haben wir am Anjuna Beach in der Ecke der Lilliput Bar verbracht. Nur wenige Bars sind geöffnet, die machen dafür dann mit ordentlich lauter Goa Trance oder 80er Charts Musik (sehr guter Mix ….) auf sich aufmerksam.


Frittierte Shrimps und KingFisher Bier, der ideale Strand Snack
So eine entspannte Strand-Ecke habe ich seit Phi Phi Island in Thailand nicht mehr gesehen. Gefällt und haben daher unser Zimmer im Evershine Guest House um ein paar Tage verlängert.
ist schwimmen und nach einer Bleibe mit einem gemütlicheren Bett ein paar Strände weiter angesagt, was hier langsam nicht mehr so einfach ist, denn Weihnachten naht und damit die absolute Hauptsaison.
German Bakery in Anjuna
stand noch einmal die Suche nach einer Unterkunft für die kommenden Tage auf der Liste, denn wo wir uns jetzt für Anjuna entschieden haben, müssen wir hier reservieren denn wer WiFi und wenn möglich noch eine Klimaanlage will, der kann mit den Hütten und kleineren Zimmern die es hier an jeder Ecke gibt nicht viel Anfangen.
Besonders WiFi ist oft ein Problem, obwohl im Vorderhaus viele ein Internet Café haben. Hätte mein W-Lan Router wohl doch mitnehmen sollen
Zum Glück ist die Suche hier recht entspannt. Man geht einfach hin wo es einem gefällt, fragt nach und wenn die Daten passen lässt man sich ein Zimmer zeigen und kann dann eigentlich auch direkt entscheiden.
Da nun aber auch noch ein wichtiger Hindu Feiertag in den nächsten Tagen ist, von dem wir nicht wirklich eine Ahnung hatten, ist hier so ziemlich alles ausgebucht.
Der Besitzer vom ebenfalls ausgebuchten Anjuna Beach Resort hat uns netterweise in seinem neuen BMW SUV zu seinem zweiten Hotel, in Nähe des Flohmarktes, mitgenommen. Ob er keine Angst habe mit dem schicken Teil hier zu fahren beantwortete er nur mit einem Lächeln.
Naja, sein zweites Hotel war zwar nett aber hatte kein WiFi. Wusste er zwar vorher, wollte es wohl aber dennoch versuchen.

Praktischerweise waren wir nun in der Ecke wo die bekannte German Bakery in einer absolut ruhigen Nebenstrasse zu finden ist und wir uns auch noch ansehen wollten. Der Ideale Ort für ein Päuschen.


Sehr nett eingerichtet und dekoriert alles, ein Ort an dem man einige Stunde gerne verweilen mag.


Auch das Essen soll hier sehr gut sein, so zumindest der Ruf, bei uns reichte es aber nur für ein zweites süsses Frühstück welches sehr genial war. 2 Eiskaffe mit Apfel-Pfannekuchen und Cinnamon French Toast. Njam njam
Auch die Umgebung lässt sich sehen und wir spazierten von dort zum Strand.

Eine Kuh begleitete uns ein Stück durch den Wald. Immer wieder witzig ….
Am Strand guckten wir uns auch noch ein paar Zimmer von den Bars an, hier dürfte es aber nach 2,3 Tagen einfach zu laut und wuselig werden, wenn man nicht ständig betrunken ins Bett fällt


Also schlenderten wir ohne Zimmer am Strand Richtung Hauptstraße von Anjuna zurück. Besonders Chizuru hat genug Power gehabt, denn wer beim duschen am Morgen von einer schönen dicken Kakerlake begrüßt wird, ist doppelt so gut wach wie sonst


Am Strand gönnten wir uns noch eine frische Mango, welche zwar echt lecker aber teilweise super sauer war.
Musste der Verkäuferin, eine etwas ältere Inderin die hier am Strand immer Früchte verkauft, noch helfen den zig Kilo schweren Korb wieder auf ihren Kopf zu hieven. Wahnsinn, mit würde mein Genick direkt durchbrechen bei dem Gewicht ….
Bis Ende November haben wir nun eine Unterkunft gefunden, sogar mit Küchenecke und um die Ecke, nur für die nächsten 6 Tage steht noch nichts fest, wird sich aber sicher morgen etwas ergeben.
Habe ich schon erwähnt das wir wieder ein sagenhaft leckeres Curry Abends hatten?!
Ausflug nach Mapusa
Eine Busfahrt die ist lustig eine Busfahrt die ist schön …. Naja, in Indien ist dies zumindest immer ein kuscheliges und recht anstrengendes Erlebnis.

sind wir jedenfalls von Anjuna Beach mit dem öffentlichen Bus zur größten Stadt von Nord Goa gefahren. Freitags ist hier immer Wochenmarkt und den wollten wir uns ansehen.
Auch hier sind die Busse eher rollende Blechbüchsen mit schriller Hupe die schon die eine oder andere Schramme haben und es voll beladen kaum noch über einen Speed Breaker schaffen.
In einen Bus rein kommen ist immer einfach, raus sieht dann schon anders aus, da hier einfach immer weiter mit Leuten jede noch freie Lücke gestopft wird, bis man kaum noch Platz zum atmen hat.
Auf der Hinfahrt ergatterten wir einen Platz auf der Rückbank die für 4-5 Leute gedacht ist. Wir teilten diese später mit 7 …. Fahrpreis für diese Strecke, schlappe 10 Rupie und damit super günstig.





Auf dem Wochenmarkt, direkt hinter dem Busbahnhof zu finden, wird so ziemlich alles verkauft was man für den täglichen Gebrauch benötigt. Besonders frisches Gemüse und getrockneten Fisch kann man gut einkaufen.


Auch frisches Fleisch, der Vorteil von Christen hier in der Ecke, kann man sich für sein BBQ kaufen.

Wer sein Gemüse direkt waschen mag, der kann dies in einem Bach neben dem Markt direkt erledigen
Hier merkten wir auch wieder, wie anstrengend und teilweise ekelhaft es ist in einer indischen Stadt rumzulaufen und wie anders die Ecken an den Stränden von Goa sind. Den Urin,- und Müllgeruch habe ich in den letzten Tagen jedenfalls nicht vermisst ….
Gedanken wir hätten vielleicht doch noch nicht unser Exit nach Bangkok buchen sollen, sind nun wieder wie weggeblasen. Hier noch ein paar Strände und die Hauptstadt Panaji von Goa ansehen und dann reicht es uns auch erst mal mit Indien.


Ganz angetan von der Art wie hier Fleisch verkauft wird, besuchten wir die Burger Factory in Anjuna und es war mehr als lecker und wir werden hier sicher noch öfters essen gehen.
Langsam können wir einen Restaurantführer aufstellen, denn in den meisten Läden von Anjuna waren wir nun und teilweise auch schon öfters


Wir sind übrigens bereits ins SilverMoon Guesthouse umgezogen. Ebenfalls sehr nett und auch mit einem schönen Garten. Leider war der Laden dank der Stromausfälle zu Diwali total überbucht und wir mussten die letzten beide Tage jeden morgen in ein anderes Zimmer umziehen.
Gab dafür einen Discount beim bezahlen.
Apropos Diwali, mal abgesehen von ein paar indischen Familien mit Minifeuerwerk am Strand und ein paar wenigen Häusern die etwas beleuchtet waren, haben wir nichts spezielles entdecken können.


Wir verbrachten allerdings auch die meiste Zeit erst bei Curlies und dann im Shiva Valley, wo eine Rave Party mit Schwarzlicht statt fand. Schwarzlicht …. *lach*
Auf dem Rückweg hatten wir im Sea Horse noch den schlechtesten Pina Colada der Welt, der auch noch teurer als unser gesamtes Abendessen war.
Das Highlight in dieser Bar war dafür ein Inder, bekleidet in knappen Unterhosen, der sich ungeniert vor einem Tisch von leicht bekleideten Russinen stellte und in Ruhe seine Fotos machte. Happy Diwali


Unser neuer Lieblingsladen am Strand von Anjuna ist aktuell das Elephant Art Café. Gemütlich und schick, super leckere Sandwiches und Wraps und hier in der Ecke sind keine Felsen im Meer.
Allerdings sind hier die Kellner noch gemütlicher als in den anderen Bars und bis man eine Sonnenliege oder eines dieser leckeren Sandwiches bekommt, vergehen locker 1-2 Stunden.
Aber wie sagt die Besitzerin vom Guesthouse immer, „That´s Goa …“.
Sind rüber nach Calangute um uns dort andere Gästehäuser und die Gegend generell mal anzusehen.
Der Weg dorthin führt nur über holprige und sehr enge Straßen, dafür aber an sehr schönen Ecken an einem Fluss entlang. Hier sind auch noch viele kleine Häuser und Kapellen im portugiesischen Stil zu sehen, die meisten davon rotten allerdings nur so vor sich her. Schade drum.
Auch gibt es dort einige echt schöne Gästehäuser, welche wir allerdings links liegen lassen haben, denn die Anzahl an Mücken ohne einen Fluss unter dem Fenster zu haben reicht uns hier aktuell vollkommen aus.
Calangute ist deutlich lebendiger und hektischer als Anjuna. Generell größer, viel mehr Geschäfte und deutlich mehr Verkehr. Platz für Fußgänger ist sehr rar und es macht daher nicht wirklich Spaß dort nach Geschäften oder Bars zu suchen.


Erst wenn man Richtung Strand geht, wird es ruhiger. Der Strand ist super lang und einer der größten hier in der Ecke. Er wird daher auch in 3 Strände unterteilt, wo die einzelnen Grenzen liegen, keine Ahnung.
In Baga Beach sind die meisten Strandbars und Sonnenliegen zu finden, welche inkl. Sonnenschirm kostenlos genutzt werden können, wenn an der dazugehörigen Bar Bierchen oder sonstige Getränke und Essen gekauft werden.
Perfekt und preislich kaum teurer als bei anderen Bars.
Auch hier wummert die unterschiedlichste Techno / Trance Mix Musik aus den Boxen der Bars und die Kellner haben alle entweder einen Sonnenstich oder deutlich zu oft bei der Frage „Opium?“ Ja gesagt Sind jedenfalls super drauf, springen und hüpfen zur Musik NonStopp durch die Gegend und versammeln sich liebend gerne um russische Mädels die sich anscheinend immer gerne neue Sonnentattoos verpassen lassen.
Der Russenanteil in den Bars liegt hier bei 99%. Sehr gut für die indischen Männergruppen die hier in voller Montur die Strände hoch und runter spazieren und dabei ganz „unauffällig“ die Mädels begutachten und auch gerne mal ihre Handycam zücken.
Sehr spassig, könnte ich mir stundenlang ansehen
Russen und Inder im Wasser sind allerdings noch spassiger. Ist ein Inder Knietief im Wasser, pfeift die Lifeguard Truppe sofort los, welche sehr genau darauf achtet alle schön an einer Ecke des Strandes zusammen zu halten.
Die Leute die wir so im Wasser gesehen haben, machten auch nicht den Eindruck als wären sie gute Schwimmer oder überhaupt vorher mal im Meer gewesen. Badeklamotten haben jedenfalls die meisten nicht, hier wird noch schön im weißen Rippshirt und Unterhose im Wasser geplanscht.
Die männlichen Russen dagegen haben alle irgendwie den Putinfaktor. Sie sprinten von den Bars mit rotem Kopf los, springen wild in jede noch so seichte Welle und lassen dies als Urlaubserinnerung von der Frau mit dem Designer-iPhone mehrfach dokumentieren.
Das Wasser hier ist super warm und die Wellen erzeugen eine ordentliche Strömung mit der man teilweise echt gut zu kämpfen hat. Was mich überrascht hat, das Wasser ist sehr sauber und der Müll am Strand ist eigentlich immer nur da mehr zu sehen wo viele indische Gruppen unterwegs sind. Die haben einfach den totalen Schaden bzgl. Müll.
Aber wie sagte der indische Kellner so schön. Don´t worry, Goa is big ….
Würde man hier nicht alle 10 Minuten von Verkäufern oder bettelnden Kindern angequatscht werden, sicherlich ein super und unterhaltsamer Strand aber wir bleiben doch lieber in Anjuna, wo es deutlich entspannter zugeht.
Dort laufen nur ein paar Frauen mit frischen Früchten und ältere spindeldürre Inder die ab und an mal „Ayurveda Massage Massage?“ fragen rum. Nee da warten wir doch lieber bis Thailand mit
Den Abend haben wir teilweise wieder im Oasis Café verbracht, wo man auch eine super Calzone Pizza mit frischem Gemüse bekommt. Wird wohl unser Stammlokal hier.
Mackies Saturday Night Bazaar
Jeden Samstag findet in Apora Mackies Saturday Night Bazaar statt, den man bei einem Goa Urlaub nicht verpassen sollte.

Mit dem Taxi ist man von Anjuna aus in knapp 20 Minuten dort. Die letzten Meter enden allerdings, dank viel zu enger Straßen und keinerlei Haltemöglichkeiten für Autos, im totalen Verkehrs-Chaos.
Hier zum Eingangstor zu gelangen benötigt daher etwas Geduld und Konzentration beim Überqueren der Straße, denn zwischen den ganzen Auto-Taxis suchen auch hunderte Scooter hupend ihren Weg.





Zu kaufen gibt es genau die selben Sachen, die man schon vom Anjuna Hippie Markt und den hundert anderen immer gleichen Ständen am Straßenrand kennt. Also nichts wirklich besonderes ….

… es sei denn man ist auf der Suche nach typischen Goa Strandutensilien



Da dieser Markt aber Abends und an einem kleinen Fluss statt findet, lohnt sich ein Besuch auch wenn man gar nichts einkaufen möchte. Außerdem gibt es den ganzen Abend über Live Musik, einen Beer Garden und jede Menge Essens-Stände.
hmmm belgische Waffeln mit Schoko
Auch kann man hier die aktuellsten Kino / DVD Filme kaufen, was ich sonst bisher nirgendwo in Anjuna gesehen habe. Kosten knapp 1 Euro und die Qualität ist ganz gut
Erwähnte ich schon das 90% der Besucher hier Russen sind? Die Diskussionen an den Ständen laufen daher größtenteils so ab.
Inder: Dawai Dawai, good Quality
Russe: Discount! Discount!
… und ich werde ständig auf Russisch angesprochen (von Händlern und Russen). Besonders seitdem ich hier an einer Straßenecke beim „Friseur“ war, sehe ich anscheinend etwas russischer aus?!
Die letzten Tage haben wir an sich nur gefaulenzt und uns durch die einzelnen Bars und Restaurants gefuttert, es gibt daher nicht sooo vieles an Neuigkeiten zu schreiben aber es wird einfach mal wieder Zeit für ein neues Blog Posting
Anjuna ist echt bequem und so langsam kennen wir auch die einzelnen Straßen und Wege hier recht gut und die meisten Händler sprechen uns schon nicht mehr an.




Es gibt zwar hier nicht so die Mega Sehenswürdigkeiten, es ist aber schön hier einfach in Ruhe spazieren zu gehen und sich die einzelnen zwischen Palmen versteckten Häuser und alten Kapellen anzusehen.

Dachte eigentlich ich schaffe es dieses mal ohne Sonnenbrand am Strand zu sein, mein Oberkörper sagt aber etwas anderes …. So langsam wird es hier auch etwas voller und am Strand von Anjuna ist nun auch deutlich mehr los.
Viele Bars sind noch am bauen und werden wohl jetzt zu Diwali oder spät. im Dezember wieder aufmachen.
Diwali, einer der größten Hindu Feiertage, ist und es erwarten uns viele Lichter Dekos und kleine Feuerwerke. gab es jedenfalls schon die erste Knallfrosch Attacken.
Auch wird am Abend eine Art Dämon wohl verbrannt, wenn ich es richtig verstanden habe. Denke den haben wir vor einem Tempel schon auf sein Ende warten sehen

Kann eigentlich nur gut aussehen, denn die Kulisse für Sonnenuntergänge ist am Strand schon sehr nett.

Im Evershine mussten wir in ein anderes der hinteren Zimmer umziehen, haben einen nun noch besseren Ausblick auf den Garten. Auch für die restlichen Tage hier in Goa haben wir nun unsere Unterkünfte gesichert.
Ein paar Tage im SilverMoon Guesthouse nebenan, ein paar Tage im Henmil Holiday Homes mit kleiner Küche und eine knappe Woche zum Schluss direkt in der Hauptstadt von Goa.



Auch Vagator, eine knappe halbe Stunde zu Fuß von Anjuna Richtung Norden entfernt haben wir erkundet. Etwas mehr Bars und Restaurants als bei uns und ein bischen günstiger.
Immer witzig, denn besonders Inder verstehen es kein bischen warum wir laufen wollen. Wenn wir aber alles mit dem Roller machen würden, hätten wir gar keine Bewegung mehr und dafür ist das Essen einfach zu gut.





Der Strand ist hier auch noch mal in 2 Abschnitte unterteilt. Vagator Beach und Ozran Beach. Nicht sehr gross und kaum Bars dafür umso mehr Kühe und Hunde. Alles also recht gemütlich und überschaubar.
Neben einem ordentlichen Kampf zwischen zwei Kuh-Bullen konnten wir bei einer Banana Lassi Pause auch beobachten, wie einem Touri einer seiner Badeschlappen von einem streunenden Hund geklaut wurde.
Sehr spassig und der Hund hat trotz langer Verfolgungsjagd gewonnen


Am Abend zog es uns noch mal in die German Bakery, wo wir ein wirklich leckeres Abendessen hatten. Hier gibt es super gute und große Salate und alles wird einfach anders als sonst hier zubereitet.
Da hat der vorherige Betreiber, ein Deutscher, gute Arbeit geleistet als er den Laden mit aufgebaut und die neuen Besitzer geschult hat.
Wie auf den Fotos zu sehen, hatten wir ein leichtes Stromproblem (Blackout für 3 Stunden) und wir mussten oder durften bei Kerzenlicht essen. Klingt romantisch war es aber nur bedingt, denn auf diese dunklen Minuten ohne Ventilator haben hunderte Mosquitos nur gewartet.
Wir wurden zwar regelmäßig von den Kellner mit Rauch aus dem Holzofen eingeräuchert und hatten auch andere Mückenabwehr vor Ort, Chizuru hat es aber dennoch 19x! und mich immerhin 3x erwischt.
Da der Stromausfall auch auf unserem Weg zurück ins Guesthouse anhielt und unsere Taschenlampen ordentlich verpackt im Zimmer lagen, waren wir sehr froh zwei Österreicher aus der Steiermark zu treffen, die mit ihrer Stirnlampe auf der Suche nach einem Geldautomaten waren und wir so teilweise den selben Weg hatten.
Vom Strand aus sind wir den Rest des Weges mit dem TukTuk gefahren, ohne Taschenlampe war es einfach zu dunkel, vor allem wenn einem Roller etc. teilweise ohne Licht entgegen kommen …
Bleibt nur zu hoffen die Kraftwerke den Höhepunkt vom Dawali – Lichterfestival, überstehen
Sunset am Vagator Beach
Nachmittag hunger auf japanisch gehabt und wir fuhren zu Sakana, einem kleinen japanischen Restaurant in Vagator von dem wir online gute Reviews gelesen hatten.
Unser Stamm TukTuk Fahrer brachte uns auch ohne Probleme hin, allerdings hatten die Besitzer die spitzen Idee pünktlich zum Start der Saison deren Laden komplett umzubauen und daher erst mal zu schliessen.
War also nichts mit mal wieder lecker japanisch essen und wir landeten in einem der anderen Restaurants von Vagator, hatten zwei leckere Curry und durchgängig laute russische Musik. Auf letzteres hätten wir allerdings gerne verzichtet.
Wie schon erwähnt, Touristen aus Russland dominieren hier absolut und die meisten Händler und Kellner haben fleissig einige russische Sätze gelernt und die Menükarten sind meistens auch auf russisch übersetzt.
Sehr anpassungsfähig die Herren
Vagator Beach scheint ein sehr beliebtes Ausflugsziel von Indern auf ihrer Goa Tour zu sein.

Hier kommt Abends ein Bus nach dem anderen an und der Strand der sonst so ruhig ist, ist plötzlich voll mit indischen Gruppen die auf den Sonnenuntergang warten und schnell eine Runde im Höschen schwimmen gehen.
Wir machten uns auf den Weg zu dem kleineren Strand links von Vagator Beach um dort bei einer der Bars auf den Sonnenuntergang zu warten.

Unterwegs kreuzten noch ein paar kleine Schweinchen unseren Weg. Manchmal ist es hier wie Urlaub auf dem Bauernhof. Zur Zeit sehen wir beim duschen auch immer eine Kuh vor unserem Badezimmer frühstücken


Da Happy Hour versuchten wir uns noch mal an Cocktails und bestellten zwei Original Daiquiri. Bekommen haben wir allerdings zwei spinatgrüne Getränke in einem riesigen Glas, die er auch direkt wieder mitnehmen konnte.
Inder und besonders Kellner haben den Tick sich nie zu entschuldigen wenn etwas schief läuft. Lieber erst mal diskutieren und klar stellen das der Gast Schuld hat. Kann manchmal echt nerven.
Der Supervisor beendete dies aber recht schnell und brachte uns die bestellten Daiquiri, welche auch recht ordentlich waren. Am Alkoholgehalt wird hier jedenfalls nicht gespart
Bei solchen Gesprächen kann man auch einen anderen Tick gut beobachten, das Kopfwackeln der Inder, was immer etwas befremdlich und zugleich witzig auf mich wirkt.
Für haben wir Argo im Open Air Kino bestellt. Hat schon Vorteile wenn man so lange Zeit an einem Ort rumgammelt
Royal Enfield & indische BadBoys
Indiens größtes Royal Enfield Bikertreffen findet seit in Vagator, Ecke Hill Top, statt.

Die Straßen sind daher derzeit noch „sicherer“ als eh schon, denn hunderte Inder knattern mit ihren alten Maschinen hier die Straßen hoch und runter und zeigen stolz ihre Bikes her.
Manche davon sehen auch recht nett aus, mal sehen ob wir noch ein paar von den aufgemotzten Maschinen mit der Kamera erwischen.
Die Veranstaltung Rider Mania selbst kostet 600 Rupie pro Nase, also recht ordentlich, daher haben wir uns mehr als den Parkplatz davor auch noch nicht angesehen
Motorräder und die dazugehörigen Bad Boys mit Club Kutte sind für mich jedenfalls beides Dinge, die ich bisher absolut nicht mit Indern in Verbindung gebracht habe. Erst recht nicht, wenn man die Jungs hier Abends im Bollywood Stil am Strand tanzen sieht




Wir sind nun auch immer öfters am Strand bei Curlies.
Neben Trance Parties gibt es hier auch recht gutes Essen und in der 2. Etage lässt sich der Strand und Sonnenuntergang sehr schön beobachten. Besonders frische Salate und Sea Food Kleinigkeiten schmecken hier echt gut und es gibt immer was zu gucken.
Leute beobachten macht halt Spaß

Beim letzten Spaziergang nun auch gesehen woher Hühnchenfleisch hier kommt. Auf der Straße Richtung Anjuna Flea Market stehen mehrere solcher Chicken Center. Die Blechhütten sind gefüllt mit Hühnern, lebendigen, und wer Fleisch benötigt der darf sich dort eines aussuchen.
Kopf ab, eintüten und das nächste Chicken Curry kann kommen




Da dieses Rider Mania Biker Treffen in Vagator ist, waren wir auch dort mal wieder am Strand und sind dieses mal bis zum Ende davon gelaufen.
Dort gibt es hinter den Felsen auch eine kleine Strand Bar und viel Ruhe.
Die Jungs von der Lifeguard schlafen daher beruhigt im Schatten der Felsen, denn kaum ein Tourist und besonders keine Inder kommen bis dort hin.
(in Anjuna die Tage auch einen Einsatz der Lifeguard mitbekommen, gleich 2 Inder waren in Klamotten in Strandnähe wo man stehen konnte! am ertrinken …. Hat also echt einen Grund warum die so streng mit indischen Leuten im Wasser sind )


… und seitdem wir diese Entdeckung am Strand machten, überlegen wir nun auch 3x bevor wir wieder ins Wasser gehen. Is ja ekelig
Zum Theme ekelig habe ich noch etwas … Nacht um ca. 3 Uhr wach geworden, da ich so ein Knuspern und rascheln am Bett hörte. Wie sich rausstellte bewohn(t)en wir dieses Zimmer nicht alleine, sondern teilten es mit mehreren Kakerlaken.
Die Jagd dauerte bis kurz nach 5 Uhr und obwohl Chizuru auf einem Stuhl stehend viele gute Hinweise für mich hatte wie ich denn am besten beim töten dieser sau schnellen Viecher vorgehen solle, erwischte ich nur eine davon
Mittlerweile sind wir mit einem auch bei Indern beliebten Spray ausgerüstet und die Dinger sterben schon von alleine. Hoffe wir haben alle erwischt, wobei ich immer an den Film Joe´s Apartment denken muss und fest damit rechne noch weitere zu Gesicht zu bekommen.

Aso, wir sind seit 2 Monate auf Reise, was wir mit einem leckeren Hello to the Queen Eisbecher und kühlen Bierchen im Oasis entsprechend feierten.
Hi, ich bin Oliver.
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Björn
Hallo Oliver,
meine Frau und ich schwärmen schon lange von einer Reise nach Goa, leider sind wir an Ferienzeiten gebunden.
Unsere Reisezeit wäre Mitte / Ende April um Ostern, jetzt haben wir die Befürchtung, dass es zu dieser Zeit schon recht ruhig sein könnte.
Wir sind jetzt keine 30 mehr, würden uns aber schon freuen die ein oder andere Strandbar mit typischer Musik zu finden.
Passt das noch zu der Jahreszeit oder sollten wir versuchen früher zu gehen?
Beste Grüße
Björn
Oliver
Hi Björn,
unsere Reise nach Goa liegt nun schon ein paar Jahre zurück, ich denke aber auch in der Nebensaison ist nicht alles geschlossen. Ruhiger wird es aber definitv sein. Bedenke auch, der Beginn der Monsunzeit (Mai bzw. Juni) steht bevor je später ihr im April losgeht.
vg, Oliver
Johannes
Hallo,
Ich fliege Anfang November nach Indien und bin auch ab Mitte November in Goa. Allerdings nur bis Mitte Dezember . Ist es aufgrund der Hochsaison zu riskant vor Ort ein Hotel/Hostel zu Buchen oder ist das durchaus möglich?
Oliver
Hi Johannes, ehrlich gesagt, da fehlt mir die Erfahrung denn waren ja nur ein mal vor Ort. Kommt auch sehr darauf an welche Ansprüche Du an eine Unterkunft hast. Eine Klima und nicht am Strand da zu laut und schon fallen vielen Möglichkeiten weg. Ausserdem hat Goa viele Ecken und entsprechend auch viele Hotels. Bist Du auch da flexibel wird es sicherlich einfacher.