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Pokhara & Annapurna – Sehenswürdigkeiten, Sarangkot & Reisetipps

Reiseblog Nepal Urlaub

aktualisiert 13.07.2026 | veröffentlicht 19.03.2014

Anreise: Bus von Kathmandu nach Pokhara

Auf unseren Reisen haben wir schon viele, zu viele Stunden in Bussen verbracht und dabei oft erstaunlich wenige Kilometer, verglichen mit der Fahrtzeit, hinter uns gebracht.

So auch in Nepal. Pokhara liegt gerade mal 200km von Kathmandu entfernt, für die Fahrt mit dem Bus von Kathmandu benötigt man allerdings knapp 8 Stunden.

Schleppender Verkehr, schlechte Straßenzustände und ein zwei Berge über die sich der Bus erst einmal schleppen muss.

Tourist Bus VS Local Bus

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten nach Pokhara zu fahren. Die teuerste Variante wäre der eigene Jeep, gefolgt vom Minibus. Beides aufgrund der engen und kurvigen Straßen durch die Berge aber nicht wirklich zu empfehlen. Besonders Minibusse fahren wie die letzten Henker.

Dies gilt auch für die lokalen Busse, welche dazu noch halsbrecherische Überholmanöver durchführen und entsprechend oft auch mal im Graben landen oder mit Motorschaden unterwegs liegen bleiben. Beides mehrmals selbst gesehen.

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Deutlich komfortabler geht es mit einem Tourist Bus, bei dem die Firmen auf ruhigere und erfahrenere Busfahrer zurückgreifen und etwas mehr Komfort bieten. In einem lokalen Bus mit über 1,80m Körpergrösse zu sitzen ist z.B. schon für wenige Minuten kein Spaß.

Dann gibt es noch exklusivere Busse wie die Greenline, welche sich aber nur zu bestimmten Jahreszeiten, wenn es richtig heiss ist, wirklich lohnen.

Die Busse selbst, haben zwei von Greenliner unterwegs getroffen, sehen nicht besonders anders aus als die normalen Tourist Busse, welche auch keineswegs nur von ausländischen Touristen genutzt werden. Bei beiden Fahrten hatten wir mehr als die Hälfte Nepalesen mit an Bord welche anscheinend ebenfalls keine Lust auf die verrückt fahrenden lokalen Busse hatten.

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Alle Tourist Busse starten morgens an einer Straße in Thamel nähe dem Garden of Dreams, wo verschiedenste Händler mit Proviant oder einem schnellen Frühstück für die Fahrt warten.

Eine Sache die ich an diesen Ländern so liebe. Egal wo man als Reisender etwas Wartezeit hat, pfiffige Händler sind nicht weit.

Garden of Dreams

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Da ich den Garden of Dreams gerade erwähnte, noch eine kurze Info dazu. Geschützt durch einer Hohen Mauer ist der Garten eine kleine, kostenpflichtige Oase inmitten dieser hektischen und sehr lauten Stadt.

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Es gibt dort eigentlich nicht viel sehen, ein Besuch lohnt sich aber dennoch denn es ist wirklich entspannend für die Sinne wenn man durch den Eingang weg von der wuseligen Hauptverkehrsstrasse kommt.

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Vom Kaiser Café aus, die Österreicher haben die Renovierung des Gartens & der historischen Bauten finanziert, kannst Du in relativer Ruhe Eichhörnchen beobachten und einfach nur den Anblick genießen.

Die Busfahrt

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Die Strecke Kathmandu – Pokhara ist weniger schlimm als erst befürchtet und es geht eher gemütlich in einer Kolonne von Reisebussen und bunt bemalten LKW’s die Berge hoch und runter.

Nur wenige Streckenabschnitte waren so kaputt dass es einen fast aus dem Sitz geworfen hat und man den Abhang neben der Straße etwas besorgter beobachtete.

Die Strecke ist allerdings super kurvenreich und wer bei so etwas gerne reisekrank wird, wie Chizuru, dem können wir die Reisetablette Devomine empfehlen, welche es in den Pharmacies von Kathmandu zu kaufen gibt.

Chizuru war während der Fahrt jedenfalls im Tiefschlaf und hatte keinerlei Probleme.

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Bei der Hinfahrt hatten wir 3 bei der Rückfahrt 2 Stopps. Alle allerdings relativ gleich schlecht. Das Essen was dort angeboten wurde, würde ich schon alleine von der Optik her nicht anfassen …

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Auf der anderen Straßenseite der Stopps haben sich die Anwohner aber ebenfalls mit kleinen „Imbissbuden“ selbständig gemacht und bieten deutlich appetitlichere & auch günstigere Sachen an.

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Richtig nett war dann auch die Ankunft in Pokhara, wo schon mehrere Anwerber einzelner Gästehäuser und Taxifahrer für uns in Reih und Glied bereit standen.

Im Vergleich zu Busstops anderer Länder ging es dort aber dank einer Grenze die anscheinend nicht überschritten werden durfte sehr geordnet zu. Man konnte also in Ruhe aus dem Bus aussteigen und sein Backpack suchen.

Taxis haben außerdem einen festen Preis Richtung Lakeside, wo die meisten Gästehäuser stehen, daher fiel auch das nervige Handeln erstmal aus.

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Von unserem Zimmer aus hatten wir einen super feinen Blick auf die Annapurna Gebirgskette, von dem wir an dem Tag der Ankunft allerdings nicht viel zu sehen bekamen.

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Pokhara liegt direkt am Phewa See, auf dem ein absolutes Motorverbot gilt. Paddeln ist angesagt! An den Bars und Restaurants davor lässt es sich daher super ruhig und gemütlich sitzen, was dann auch unsere Beschäftigung für den Rest des Tages erstmal war.

Sehenswürdigkeiten in Pokhara

Pokhara, ein kleines Städtchen im Schoße der gigantischen Annapurna Gebirgskette und ruhig an einem See gelegen ist im Vergleich zu Kathmandu ein richtiges Paradies.

Für viele ist Pokhara der Ausgangspunkt für einen mehrtätigen Trek rund um das Annapurna Gebirge, welcher nicht Ohne ist und neben passender Bekleidung für die frostigen Nächte auch entsprechende Fitness voraussetzt.

Aufstieg zur World Peace Pagoda

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Es gibt aber auch genügend in Pokhara und um Pokhara zu tun um sich eine schöne Zeit in dieser fantastischen Landschaft zu machen.

Ein sehr schönes Ausflugsziel ist die japanische Friedenspagode, welche auf einem Hügel steht und von der ganzen Stadt aus zu sehen ist.

Der Aufstieg beginnt auf der anderen Seite des Sees und für wenige Rupee kannst Du dich entspannt rüber rudern lassen.

Je weiter man sich dabei von der Stadt entfernt, desto besser wird der Blick auf die Berge welche alle knapp 8.000 Meter hoch sind!

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Der Weg ist recht einfach, führt größtenteils eine Steintreppe hoch und bietet dabei einen hervorragenden Ausblick auf die Stadt und das Gebirge.

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Für uns reichte der Aufstieg aber schon und wir waren sehr glücklich als wir die Pagoda endlich erblickten und nur noch wenige Meter bergauf zu gehen hatten.

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Die Pagode liegt auf dem zweithöchsten Hügel vor Pokhara und bietet einen entsprechend guten 360 Grad Blick auf die Umgebung. Auf der Wiese davor lässt es sich gut ausspannen und den Ausblick genießen.

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Es sind auch 2, 3 kleine Cafés oben für durstige Besucher geöffnet, welche bei einer Tasse Tee einen sehr genialen Ausblick bieten.

Wir trödelten allerdings zu lange und so sahen wir nur noch Wolken anstelle eines Gebirges.

Davis Falls

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Der Weg hinunter lässt sich gut mit einem Besuch bei den Davis Falls verbinden, wobei der Weg irgendwie nicht so leicht zu finden war wie wir zuerst dachten!

Der Pfad ist entlang des Hügels noch gut zu erkennen, verliert sich dann aber unter dem Laub im Wald recht schnell und wir hatten oft Zweifel ob dies denn überhaupt noch ein „offizieller“ Weg sei.

Zurück wollten wir dann aber auch nicht mehr und so ging es immer weiter runter, entlang wo wir einen Weg vermuteten bis uns ein halbnackter Russe und seine Frau entgegen kamen, die den Weg nach oben suchten.

Am Ausgang des Waldes landeten wir in einem kleinen Dorf mit sehr einfachen Hütten wo auch schon ein kleiner Junge auf uns quasi wartete. Wir fragten ihn nach dem Weg zu den Davis Falls und er begleitete uns direkt bis zum Eingang.

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Eine gute Entscheidung, denn der Wasserfall war nicht wie man vermuten würde an einem Berg, sondern hinter einem kleinen Markt gelegen.

Ohne seine Hilfe wären wir bestimmt einfach vorbei gelatscht …

Der Wasserfall ist zwar recht klein aber fein und ein kurzer Stopp lohnt sich. Laut Fotos die wir so gesehen haben dürfte es zu einer anderen Jahreszeit auch deutlich mehr Wasser dort geben.

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Auf der anderen Straßenseite ist neben einen guten Samosa Laden auch noch eine Höhle zu besichtigen, deren einziges Highlight der Blick auf den Wasserfall von unten ist.

Nichts für Leute mit Platzangst da der Weg dorthin recht dunkel und eng ist.

International Mountain Museum

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Ebenfalls zu empfehlen ist ein Besuch im Mountain Museum, welches recht gute Infos über die einzelnen Völkergruppen und Gebirge gibt.

Schwerpunkt ist neben dem Annapurna Gebirge natürlich der Mount Everest, dessen Besteigung und die negativen Folgen des Bergtourismus. Dazu gehört z.B. eine enorme Müllflut auf dem Berg und daraus entstandenes giftiges Gletscherwasser.

Erst neue Gesetze sorgten dafür das Bergsteiger die Kiloweise Equipment nach oben schleppen (lassen) eine gewisse Anzahl Müll dann auch wieder mit runter nehmen.

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Neben diesen ernsteren Themen gibt es aber auch witziges wie diesen lustigen Japaner zu sehen, welcher den Rekord des Badens auf den höchsten Bergen der Welt inne hat.

… und natürlich darf auch der sagenumwobene Yeti dabei nicht fehlen! Irgendwie hatte ich ihn mir aber immer etwas anders vorgestellt?!

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Im Garten gibt es wieder einen sehr netten Blick auf die Berge. Von dort sieht man einige Ecken, die man sonst in Pokhara nicht so einfach zu Gesicht bekommt.

Restaurants & Bars

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Pokhara ist perfekt auf Touristen verschiedenster Geldbeutel optimiert. Es gibt recht ordentliche Restaurants bis hin zu kleinen Garküchen und für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein.

Absolut gar nicht empfehlen können wir allerdings das Restaurant Zorba, welches mit dem Spruch Under German-Nepali Management wirbt und von aussen eigentlich auch recht nett aussieht.

Ich glaube auf unserer gesamten Reise hatten wir kein so mieses Essen wie dort vorgesetzt bekommen und der Service war ebenso desinteressiert an meinen Anmerkungen dazu.

Da wir die bestellten Gerichte größtenteils liegen liessen und wir den ansonsten perfekten Tag so nicht beenden wollten, landeten wir noch im Tea Time Bamboostan Café.

Super netter Service, leckeres & ansprechendes Essen und nette Location. Also absolut zu empfehlen, wie eigentlich auch alle restlichen Läden dort.

Abends gibt es in vielen Läden Live Musik weswegen ein Gästehaus in einer Seitenstrasse absolut die klügere Wahl ist, wenn man nach einer Tour durch die Wälder mal etwas früher in die Kiste gehen möchte.

Ruhe im Begnas Tal

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Wer von all den touristischen Angeboten mal etwas weg mag, dem ist ein Ausflug zum Begnas See zu empfehlen.

Dort herrscht noch Ruhe, denn Hotels lassen sich noch an einer Hand abzählen und kaum ein Tourist verirrt sich dort hin.

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Den See kannst du entweder auf einem schmalen Pfad oder mit einem Ruderboot erkunden.

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Hin sind wir mit dem Taxi, zurück mit dem lokalen Bus, eine gute Kombination wenn auch der Bus sehr an indische Verhältnisse erinnert. Verrückte Fahrweise, irgendwann zu voll und bei über 180cm Körpergrösse fühlt man sich wie in einer Sardinendose.

Sarangkot & Annapurna Panorama

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Ein Blick von Sarangkot auf das Annapurna Gebirge ist ein absolutes Highlight von Pokhara. Egal ob Sonnenaufgang oder einfach spontan tagsüber, der Blick auf die Berge ist einfach genial!

Freie Sicht vom Sarangkot

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Schon die Fahrt hoch auf den 1700 Meter hohen Hügel Sarangkot ist in den kleinen Suzukis Taxis ein Erlebnis. Entlang der engen und kurvigen Straße kannst Du bereits einen ersten Blick auf das Gebirge werfen.

Als wir das erste mal hochfuhren befand sich ein Teil der Straße im Umbau und war nur mit sehr losem Kies bedeckt, in dem die Taxis gerne stecken blieben. Nachdem es der Wagen vor uns beim ersten Versuch nicht schaffte, gab unser Fahrer oderntlich Gas und wir sprangen regelrecht durch die Piste.

Diesen kleinen Suzuki Taxis haben anscheinend Power wie ein kleiner SUV.

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Die letzten Meter hoch zu einer Aussichtsplatform geht es dann nur noch zu Fuß und bietet erstmal einen eindrucksvollen Blick auf Pokhara und Umgebung.

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Richtig genial ist dann der freie Blick auf das Annapurna Gebirge. Dort stehen mit die größten Berge der Welt, welche alle um die 8.000 Meter hoch sind.

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Am späten Vormittag kommen dann auch die ersten Leichtflugzeuge und Paraglider welche alle über einen herum surren.

Wir waren mehrmals am überlegen ob wir so einen Flug buchen sollten, die Sache ist allerdings nicht gerade günstig und das Wetter änderte sich dafür einfach zu schnell.

Wäre ja zu ärgerlich dann nur eine Wolkensuppe von oben zu sehen und nebenbei bemerkt ist es auch viel zu viel Aufregung für uns …

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Von Sarangkot aus gibt es dann mehrere Wege zurück nach Pokhara. Entweder via Taxi, es stehen genügend Fahrer herum die versuchen noch etwas Geld für ihre Rückfahrt zu bekommen, oder zu Fuß.

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Letzteres ist absolut zu empfehlen, denn zwischen der Aussichtsplatform am höchsten Punkt und dem ersten Stopp, wo die meisten Tourgruppen halten, befinden sich mehrere kleine Häuser bei denen man einen leckeren Chai bei bester Sicht genießen kann.

Immer wieder liefen dann auch Frauen mit großen Kannen an uns vorbei, welche frisches Wasser zu den einzelnen Häusern transportierten! Die Kanne, wie auch sonst alles was auf dem Rücken dort transportiert wird, wird mit einem Korb an der Stirn gehalten. Da bekomme ich schon Nackenschmerzen nur vom hingucken!

Achtung Büffel

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Für den restlichen Weg runter ins Tal von Pokhara, gibt es 2 oder 3 offizielle Wege, welche wir beim ersten Versuch irgendwie verpassten und letztendlich mitten auf den Feldern der dort lebenden Bauern standen.

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Da wir irgendwann gar keinen Weg mehr fanden, fingen wir an querfeldein zu laufen, was bei einem traumhaften Ausblick auf das Tal erst auch recht spassig und entspannt war.

Weniger spassig wurde es, als wir auf den Feldern weidende Büffel entdeckten und einer davon über unsere Anwesenheit nicht sonderlich erfreut war. Er fing an wild zu grunzen und in unsere Richtung zu laufen.

Da das Vieh nicht nur riesig sondern auch super dicke Hörner hatte, gab es keine andere Wahl als unsere Beine unter die Arme zu nehmen und die Felder wieder hoch zu spurten. Zum Glück sind die Felder wie Terrassen aufgebaut, mit recht hohen abständen, und so war es dem Büffel nicht so einfach direkt in unsere Richtung zu kommen.

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Hinter einer kleinen Hütte entdeckten wir dann zwei Bauern welche uns nach einem netten „Namaste, can you help us“ halfen den richtigen Weg zu finden und den Büffel mit einem Stock in eine andere Richtung als wir gingen zu jagen.

Eine im nachhinein lustige Erfahrung, welcher aber nicht unbedingt ungefährlich war. Daher von uns der Rat, lieber mal ein Auge auf die Map von Sarangkot werfen und DANN losgehen.

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Als wir dann endlich ein Dorf von oben sahen, waren wir mehr als froh und nach dem Marsch durch die Hitze auch gut erschöpft. Ein dort lebender Sadhu ludt uns dann für eine Pause in seinen Garten, in dem er auch schlief, ein und als wir ihm die Geschichte erzählten war sein erstes Kommentar dazu, You don’t have a Map? und warnte uns vor den Büffeln ….

Wir benötigten fast 3 Stunden bis ins Tal, beim zweiten Versuch und auf dem offiziellen Weg war es dann nur eine knappe Stunde!

Sonnenaufgang vom Sarangkot

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Ein absolutes Muss ist es den Sonnenaufgang von Sarangkot aus zu sehen! Empfehlen dafür können wir die schon oben erwähnten kleinen Gästehäuser, auf deren Dachterrassen man einen hervorragenden Blick hat und auch nicht inmitten von Tourgruppen steht.

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Wir teilten uns ein Dach mit einer chinesischen Fotoreisegruppe, welche bestes Euqipment dabei hatte und total darüber erstaunt war dass wir ohne Stativ etc. kamen.

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Wir hatten leider keinen komplett wolkenfreien Himmel und so gab es nicht viel vom schön orangenen Licht der Sonne zu sehen, dafür waren aber die Berge selbst frei und wir konnten beobachten wie die Gipfel nach und nach vom Sonnenlicht getroffen wurden.

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Dieses mal fanden wir auch den direkten Weg, welcher nicht weniger sehenswert dafür aber deutlich entspannter und büffelfrei war, und waren schon nach einer knappen Stunden wieder unten.

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Am See angekommen, gönnten wir uns dann erstmal ein leckeres Frühstück. Chizuru ein indisches (unteres Foto) und für mich ein tibetanisches (oberes Foto) zusammen mit einem tibetanischen Tee, welcher aus heisser Milch, viel Butter und viel Salz besteht und daher sehr gewöhnungsbedürftig ist.

Rückfahrt nach Kathmandu

So schön Pokhara auch ist, nach 7 Tagen war es Zeit wieder weiter bzw. erst mal zurückzugehen.

Nach Kathmandu sind wir, wie schon bei der Hinfahrt, mit einem Tourist Bus gefahren.

Die Option eines Rückfluges innerhalb 20 Minuten klang zwar mehr als verlockend, war uns dann aber doch etwas zu teuer. Manchmal muss man Prioritäten setzen.

Rückfahrt mit dem Tourist Bus

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Abfahrt von der zentralen Bus Station in Pokhara, wo alle Busse schön in Reih und Glied warteten, war recht früh und sehr pünktlich um 7:30 Uhr. Auf dem Foto ist auch gut zu sehen, das sich die Busse der einzelnen Firmen so gut wie gar nicht unterscheiden.

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Für die Fahrt kannst Du dich vorher noch in kleinen Tea Shops und mobilen Saftständen stärken, denn auch der Rückweg dauert nicht weniger als 8 Stunden, inklusive zwei kurzer Pausen.

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Hatten wir auf der Hinfahrt vor uns ein Mädel sitzen welches mehrmals ihrem Frühstück Hallo sagte, so hatten wir auf der Rückfahrt hinter uns ein kleines Kind was, nachdem es von den Eltern erst ordentlich vollgestopft wurde, sich mehrmals übergeben musste.

Tiger Balm sage ich da nur! Eine echte Wunderwaffe nicht nur gegen Mückenstiche sondern auch gegen üble Gerüche im Bus!

Die Busse halten in Kathmandu alle neben dem Stadtteil Thamel, wo natürlich schon zahlreiche Taxifahrer auf einen warten. Willkommen zurück im Verkehrschaos von Kathmandu!

Letzte Tage in Kathmandu

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Noch ein kleiner Restaurant Tipp. Wer lecker in einer sehr netten Location essen gehen möchte, dem können wir die Heritage Kitchen in Thamel empfehlen!

Das Haus ist echt sehenswert, zu schade dass es davon kaum noch welche in Kathmandu gibt.

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Ein gemütlicher Abschluss für eine hektisch, chaotische Stadt.

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