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Tipps für deine Reise um die Welt

Angkor Tempel – Highlights & Reisetipps für Siem Reap

Reiseblog Kambodscha Urlaub

aktualisiert 13.07.2026 | veröffentlicht 17.12.2013

Siem Reap, eine kleine Stadt in Kambodscha und Heimat zahlreicher historischer Tempel. Die wohl bekannteste Tempel Anlage dort ist Angkor Wat,  welche ein Magnet für verschiedenste Touristen aus der ganzen Welt ist. Vom Backpacker bis hin zum 5 Sterne Resort Pauschalurlauber sind alle dabei.

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Lese ich Angkor Wat, muss ich direkt an Tomb Raider denken und die Tempelanlage stand daher schon länger auf meiner ToDo, besonders seit dem wir in Bangkok wohnen und diese quasi um die Ecke haben!

So viel sei gesagt, meine eh schon hohen Erwartungen an Angkor wurden übertroffen!

Anreise

Von Bangkok aus sind wir mit AirAsia nach Siem Reap geflogen. AirAsia fliegt erst seit kurzem dort hin, ist deutlich günstiger als die anderen Airlines die bisher dort hinflogen und somit eine sehr gute Alternative zu der sehr langen Bus,- oder Zugfahrt geworden.

Der Flughafen von Siem Reap ist schnuckelig klein und im lokalen Stil gebaut. Ich liebe Flughäfen bei denen man aus dem Flugzeug aussteigt und selbst gemütlich zur Ankunftshalle gehen kann!

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Einreise & Visum

Für die Einreise benötigt man ein Visum welches am Flughafen schnell und problemlos ausgestellt wird. Es werden 1 aktuelles Passbild und 3 kleine ausgefüllte Einreise,- / Zollformulare benötigt.

Ein normales Touristen Visum kostet aktuell 20,- US Dollar. Dollar also unbedingt vorher schon mitbringen um Wartezeiten zu vermeiden.

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Unser Gästehaus

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Wie immer hatten wir uns vorab schon ein Zimmer in einem Gästehaus gebucht gehabt. In Siem Reap hat man die Qual der Wahl, es gibt einfach alles. Von sehr günstig und Basic ohne Fenster bis hin zum super luxuriös 5 Sterne Hotel.

Unser Gästehaus, Siem Reap Rooms, holte uns kostenlos via TukTuk vom Flughafen ab und war auch sonst in allen Belangen mehr als hervorragend für den Preis den wir zahlten. Wir hatten den Rooftop Room, welcher mit 2 Badezimmern und Wohnzimmern kam.

Die Dachterrasse hat außerdem einen kleinen Pool, Sitzgelegenheiten und einen netten Ausblick auf die Umgebung.

Das Beste dort war aber das Personal. SUPER freundlich und hilfsbereit. Wer mag, kann dort auch komplette Touren mit Guide oder sonstige Sachen wie Quad fahren und Elefantenreiten buchen.

Warum will man eigentlich immer Quad fahren oder irgend ein Tier reiten wenn man im Urlaub ist??

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Wir entschieden uns lieber dafür den TukTuk Fahrer der uns vom Flughafen abholte direkt für 3 Tage zu behalten. Sichere Fahrweise und sehr nett, außerdem war sein Anhänger super bequem.

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Los geht die Tempel Tour

Nach einem schnellem Lunch im Peace Café um die Ecke, sehr chilliges vegetarisches Restaurant, war unser erstes Ziel die Tempelanlage Angkor Wat. Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis!

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Mit dem TukTuk durch den quirligen Verkehr von Siem Reap und dann durch die grüne Landschaft von Angkor. Um Angkor Wat und die anderen Tempel in Angkor besuchen zu können, benötigt man ein Ticket, welches mit schönem Foto ausgehändigt wird.

Ein 3 Tagesticket kostet 40,- US Dollar pro Person! Schon wieder US Dollar? So ziemlich alles wird in Siem Reap mit USD bezahlt und die meisten Geldautomaten spucken auch nur USD aus.

Nach knapp 20 Minuten fahrt ist es endlich so weit. Wir stehen vor dem Eingang von Angkor Wat! Die Spitzen der Türme sind bereits zu sehen und wettertechnisch passt es auch. Blauer Himmel, wenige Wolken und knallige Sonne!

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Die Tempelanlage ist riesig und es gibt für Stunden etwas zu sehen! Kleine Gänge, prächtige Tore, Figuren im Sandstein uvm…. Je länger man sich eine Ecke ansieht, desto mehr Details erkennt man. Ich könnte zig Fotos hier posten

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Wir hatten eigentlich befürchtet es wäre aufgrund der Masse an Touristen die dort hin pilgern total überlaufen und voll, dem ist zum Glück aber nicht so. Aufgrund der Größe verteilt es sich recht gut und man hat viele Möglichkeiten den deutschen & chinesischen Reisebus Gruppen aus dem Weg zu gehen und die meisten Ecken in Ruhe zu genießen.

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Leider ist vielen Touristen gar nicht bewusst welcher Schatz da steht und so wird vieles was die Zeit & Witterung überstanden hat nun von absoluten Hohlköpfen, welche nach unseren Beobachtungen meistens aus China & Australien kommen, unnötig beschädigt.

Trotz Verbotsschilder, welche bei gesundem Menschenverstand eigentlich gar nicht notwendig sein sollten, wird an Figuren hochgeklettert oder sich auf instabile Balustraden gesetzt bzw. gestellt, nur um ein gutes Foto zu bekommen. Gerne wird auch mal der Name in den Sandstein geritzt oder in Shorts mit einer Dose Bier in der Hand durch den Tempel gelatscht …

Viele lassen ihr Hirn anscheinend am Flughafen liegen.

Erzählt man von Siem Reap, denkt man in erster Linie an die riesige und absolut außergewöhnliche Tempelanlage Angkor Wat. Doch es gibt noch zig weitere und meist nicht weniger beeindruckende Tempel in diesem riesigen Weltkulturerbe. Selbst wenn man 3 Nächte vor Ort bleibt, wird es schwer sich alles in Ruhe anzusehen.

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TukTuk mieten

Einen TukTuk-Fahrer für die Tage zu mieten ist mehr als angebracht, denn die Wege von Anlage zu Anlage sind recht weit. Wer mit dem Auto oder Bus fährt, ist zwar schneller, verpasst aber einiges der Umgebung. Wer mit dem Fahrrad durch die Gegend radelt, nutzt größtenteils die gleichen Wege wie alle TukTuks und Autos – und von den saunaähnlichen Temperaturen ganz zu schweigen.

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Angkor Thom

Die meisten Tempel, wie hier Angkor Thom, wirken im ersten Moment wie ein Haufen alter Steine. Doch Details wie kleine Figuren in den Mauern, die ganze Geschichten erzählen, riesige lächelnde Gesichter in den Felsen und die Bauweise generell begeistern schnell und laden dazu ein, jeden Winkel mindestens 100 Mal zu fotografieren.

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Ta Prohm und die Reisegruppen

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Bei den meisten Tempeln ist man nicht unbedingt alleine unterwegs. Im Ta Prohm konnte man gut beobachten, wie vor jeder Wurzel, die sich ihren Weg durch die Mauern gesucht hat, eine Foto-Session gestartet wurde. So entstehen manchmal kleine Wartezeiten, ehe man die besonders bekannten Ecken ohne Trubel zu sehen bekommt. Die Anlagen bieten aber generell genug Möglichkeiten, Reisegruppen aus dem Weg zu gehen – meistens verschwinden sie ohnehin schnell wieder.

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Neak Pean

Der im Wasser gelegene Tempel Neak Pean war größtenteils geschlossen und ließ sich nur aus der Ferne bestaunen. Der schmale Weg dorthin war aber schön ein kleines Highlight für sich – irgendwie erinnerte er an die Sümpfe von Mordor.

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Banteay Srei – der Ladies Tempel

Der wohl kleinste der bekannten Tempel in Angkor ist der Banteay Srei – von unserem Fahrer liebevoll „the Ladies Temple“ genannt. Er wurde zu Ehren des hinduistischen Gottes Shiva errichtet und ist einer der schönsten auf der Tour. Die Anordnung der einzelnen Gebäude, der Wassergraben vor den Mauern und all die kleinen Verzierungen lassen den Auslöser der Kamera richtig heißlaufen.

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Wer genau hinsieht, entdeckt auch einiges an gut getarntem Krabbelzeug auf den Steinen.

Kbal Spean – der Tempel im Dschungel

Der Kbal Spean ist innerhalb von Angkor der am weitesten entfernte Tempel. Die Fahrt mit dem TukTuk dauert etwas mehr als 1 Stunde, wird aber nie langweilig, da es an den Straßenrändern immer etwas zu sehen gibt – Holzhütten, Wasserbüffel und saftig grüne Reisfelder.

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Nach der entspannten Fahrt wird es allerdings etwas anstrengender, denn der Tempel liegt auf einem Berg und der Pfad durch den Dschungel ist knapp 2 km lang. Unterwegs kann man auf Baumwurzeln schaukeln, die Aussicht genießen oder versuchen, pilzförmige Felsen zu stemmen. Lässt man sich Zeit, ist der Aufstieg auch für ältere Personen absolut zu schaffen.

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Kaum war der Aufstieg geschafft, waren wir im ersten Moment etwas enttäuscht. Das soll der Wasserfall sein? Wo ist der Tempel? Nach und nach entdeckten wir dann die im Stein herausgemeißelten Figuren – ein sehr spezieller Anblick, der die Stimmung schnell wieder aufleben ließ.

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An dem größeren Wasserfall kommt man erst kurz vor dem Rückweg vorbei – die letzte Gelegenheit, sich noch mal ordentlich zu erfrischen.

Beng Mealea – der Dschungeltempel

Dieser Tempel liegt weiter im Norden und außerhalb von Angkor. Man benötigt mindestens 2 Stunden für die Fahrt mit dem TukTuk. Hier lohnt sich ein TukTuk umso mehr, denn nur so kann man weg von der viel befahrenen Hauptstraße auf holprig staubigen Wegen durch kleine Dörfer fahren und noch Eindrücke der ländlichen Seite Kambodschas mitnehmen.

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Hat man erst mal sein Ticket geholt – das Angkor-Ticket gilt hier nicht – wird man von einem Schild begrüßt, das auf die Räumungen von Landminen in dieser Gegend hinweist. Eine der unschönen Hinterlassenschaften der jüngeren Geschichte Kambodschas, die man beim Tempelhopping schnell vergisst.

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Der Tempel ruft echtes Indiana-Jones-Feeling hervor. Hier wurde nichts wieder aufgebaut oder restauriert. Man kann kleinen Holzwegen folgen oder einfach quer über Stock und Stein klettern und dabei jede noch so kleine Ecke erkunden. Da der Tempel recht weit von Siem Reap entfernt liegt, trifft man kaum andere Reisegruppen – viele Ecken hatten wir komplett für uns.

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Hier sollte man sich mindestens 2 Stunden Zeit lassen und einfach die Atmosphäre solch eines Ortes aufsaugen und genießen!

Pub Street in Siem Reap

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Knallt einem den ganzen Tag die Sonne auf dem Kopf, gibt es nichts Schöneres als den Tag mit einem kalten Bier und leckerem Khmer-BBQ zu beenden. In Siem Reap gibt es dafür keinen besseren Ort als die Pub Street – eine Straße voller Bars und Restaurants. Hier trifft man viele Gesichter wieder, die man tagsüber in den Tempeln gesehen hat, und kann Stunden damit verbringen, Leute zu beobachten.

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Siem Reap, Du wirst uns wiedersehen!

Reiseblog Kambodscha

Profilfoto woanderssein reiseblogger Hi, ich bin Oliver.

Mit meiner Frau bin ich gerne woanders und entdecke die Welt. Mal als Backpacker, digitaler Nomade oder auch ganz normaler Tourist mit Rollkoffer.

Ob Reisetipps für einen Kambodscha Urlaub oder dem Traum von einer Weltreise, mit meinen Reiseberichten möchte ich Dich inspirieren, die Welt zu erkunden!

Mehr über mich als Reiseblogger und unsere Packliste für Kambodscha.



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